Dreier's on Tour

Mission in Siem Reap

Bsuach is Ländle

Hallo

Wir kommen Anfang Juli bis Mitte August auf einen Heimatbesuch ins Ländle.
In dieser Zeit werden wir wieder eine Cambodia-Night veranstalten und diverse Gemeinden besuchen um über unsere Erlebnisse in Kambodscha zu berichten.

Die genauen Termine geben wir noch bekannt.

Wir freuen uns scho gutes Quellwasser zu trinken und Euch alle wieder zu sehen. :o)

Bis bald
Family Dreier

Hier noch ein paar Cambodia daily life impressions:

The Sound of Cambodia

Hallo!

Heute möchte ich (Bernhard) euch etwas über meine aufgaben im Worshipteam erzählen.
Als wir als Familie vor knapp drei Jahren hier her gekommen sind, war Worship im ICF Cambodia ein “Playback” singen mit meistens nicht eingeschalteten Mikrophonen….. (der Gesang klang einfach zu schräg…)
Es war ein kleines Worship-Team, ca sechs Leute, als ich damals dazugestossen bin.
Ich habe mit Gesangsunterricht angefangen da mir schnell bewusst geworden ist, dass das am nötigsten war.

Ich habe dann auch regelmässig im Gottesdienst mitgespielt, aber als „Playback-Musiker“ zu spielen war eher ernüchternd. Es muss also was passieren!

Das Team wuchs gemächlich und als die Sänger und Sängerinnen Fit für den nächsten Schritt waren, haben wir das Playback-Singen von heute auf Morgen verabschiedet und nur noch “Live” gesungen. Juhuuu!!!!.
Das war ein schwieriger aber wichtiger und lang ersehnte Schritt.
Zeitgleich gab ich auch Gitarrenunterricht und es war dann immer mindestens ein Instrument mit auf der Bühne.
Wir haben dann auch bald mit in-ear Monitoring (Jeder hört die Instrumente, die Band und den Gesang mittels Kopfhörer; also ein Monitoranlage im Ohr) angefangen.
Das war nochmals ein sehr grosser Schritt für alle Musiker, aber nach ein paar Wochen fühlten sie sich sicherer und die Musikqualität verbesserte sich zunehmend.
Ich habe dann auch angefangen Schlagzeug zu unterrichten, weil immer mehr nachfrage da war.

Ich war für das trainieren und ausbilden von neuen Musikern und
das coaching der Khmer-Worshipleiter verantwortlich. Was mir auch sehr viel Spass machte und das Team wuchs…..

Anfang 2019 habe ich mit der “heart of Worship-School” im ICF Angefangen. Eine Schule über Lobpreis bei der ich theoretische, theologische und praktische Themen über “Worship” (Anbetung) lehre. Es waren sehr viel junge Kambodschaner in dieser Schule und ich merkte bald dass hier ein grosse Nachfrage war.

Jedes Wochenende kommen über 800 Kinder und Jugendliche in die ICF-Celebrations (Gottesdienste) und wir als Worshipteam waren uns einig, das sich in dieser Menge viel musikalisches Talent versteckten musste.
Aber wie können wir diese Talente entdecken?…….
Der typische Kambodschaner möchte nämlich gefragt werden, auch wenn es offensichtlich ist, dass er gebraut wird, kommt er nicht auf einen zu…
Also entschieden wir uns ein ICF-Casting zu machen.
Das ist etwas was die Khmer lieben.
Nicht so pompös wie im Fernsehen, aber umso effektiver.
Es haben sich 30 Jugendliche gemeldet und nun sind 15 neue Mitglieder im Worshipteam dabei.
Es sind jugendliche im Alter von 14-19 Jahren. Sie haben potential, aber sie benötigen viel Schulung und Unterricht, also jetzt beginnt meine Arbeit erneut.

Zur Zeit haben wir 34 Personen in unserem Worship-Team und immer mehr junge Khmer kommen auf mich zu und wollen unterschiedliche Instrumente lernen und erzählen mir über ihre Leidenschaft für Musik.

Wahnsinn, in einem Land, wo vor knapp 40 Jahren alles an musikalischem Talent und Wissen ausgemerzt wurde, erwacht diese Leidenschaft erneut.
Für mich ist das ein gewaltiger Segen und ich bin total begeistert. Auf der anderen Seite ist das alles eine grosse Herausforderung denn ich weiss dass ich nicht alle Unterrichten kann……
Aber Gott ist gut!

Es öffnen sich hier in Siem Reap immer mehr Türen zu Musikern und anderen wichtigen Leuten (Musiklehrer, Musikschulen…..) mit denen ich immer wieder im Austausch bin.
Gute Schulen im allgemeinen sind hier in Kambodscha sehr teuer und dabei machen die Musikschulen keine Ausnahme.
Damit ich meine Aufgaben immer noch gut bewältigen kann, haben wir entschieden Sponsoren für diese jungen Talente zu suchen. Sie sollen Musikunterricht bekommen und ihr Talent entfalten können.

Vor ein paar Monaten hatte ich ein spontanes meeting mit einem jungen australischen Paar.  (Davide Loguancio und Rosemary Rossi)

Sie haben mir erzählt, dass es ihr Herzenswunsch sei junge kambodschanische Musiker zu fördern. Speziell in den Christlichen Kirchen und sie suchen nach Partner.
Tja, das passte ja wie die Faust aufs Auge….
Sie möchten diese Idee unterstützen und uns helfen, dass jungen khmer guten Musikunterricht bekommen und sich dann auch im ICF investieren können.
Damit sie das “Projekt” in Australien gut publizieren können, wollten sie ein kurzes Vision-Video von mir. Das habe ich dann sehr spontan mit unserem (amazing) Visual-Team gemacht.
Hier ist das Ergebnis (eben nur in englisch)…. Darf gerne geteilt werden ;o)

WOW, ich habe das Gefühl dass hier gerade was grosses Startet und bin sehr begeistert und neugierig. Andererseits bin ich auch etwas nervös, weil ich weiss, dass jetzt so einiges an Entscheidungen gefällt werden müssen, bei denen ich viel Weisheit benötige. Zudem wird die ganze Organisation mit den Musikern etwas tricky…… tja, Kambodscha hat in diesem Bereich auch seine eigenen Herausforderungen….
Aber, ich bin Gott extrem dankbar, dass er uns diese Musiker gegeben hat und ich bin ganz sicher, dass es in Zukunft noch viel mehr werde.
Es öffnen sich zunehmend Türen, und wie grossartig ist es, wenn wir als Kirche neue Talente fördern können und wenn neue Lieder entstehen mit denen wir das Land positiv beeinflussen können.
“There is Power in Music, so let’s empower the musicians”.
Das ist mein Leitsatz und ich bin überzeugt das Gott uns in diesem Bereich beisteht und das unmögliche möglich macht.

Liebe Grüsse aus Kambodscha
Bernhard und Family

It’s hot in the City…

Hallo

Liebe Grüße aus dem heißen Kambodscha……
Die Zeit verfliegt hier im nu, das Khmer New Year (13-15 April) ist schon wieder vorbei und wir haben die heissesten Monate in Kambodscha erreicht.
Zur Zeit sind 38-40 Grad (Gefühle 50….) normal und die Waschmaschine läuft auf Hochtouren da wir unsere Kleider 3 bis 4 mal am Tag wechseln müssen…
Naja, dafür müssen wir nicht frieren.  :o)

Viele Leute suchen einen kühlen Platz, oder verkriechen sich im Haus.

Es gibt auch „Badeseen“, aber die sind teilweise heißer als die Außentemperatur, also Abkühlung ist da keine zu erwarten.
(Ich frage mich oft, wie das die Fische überleben…. ;o)


Ich (Bernhard) hatte die Gelegenheit einen Morgen in der DTS (Descipleship Training School) von „Youth With A Mission Siem Reap“ über das Thema Worship zu lehren. Es war eine sehr gute Zeit und die Leute hier sind sehr hungrig nach „geistiger Nahrung“.

Der zweite Turnus von der „Heart of Worship School“ (siehe Blogeintrag vom 3. März) hat auch wieder begonnen und es sind diesmal viele Jugendliche in meiner Klasse. Ich bin echt begeistert wie sie alles aufsaugen und dankbar sind.. Gott wirkt!


Claudia ist mit ihrem Seelsorge Ministry dran ein Team aufzubauen.
Es haben sich schon ein paar interessierte Khmer bei ihr gemeldet die das Thema „Inner Healing“ auch auf dem Herzen haben. Wir sind gespannt was Gott noch alles in diesem Bereich vor hat und lassen euch natürlich auch auf dem Laufendem.


Ostern haben wir dieses Jahr mal ganz anders gefeiert.
Wir waren am Strand und hatten mit einigen anderen Missionars-Familien einen kleinen Ostergottesdienst gefeiert.
Eier und Schokohasen hat’s zwar nicht gegeben, aber dafür konnten die Jungs viele Muscheln und Krebse suchen und sammeln.


Und jetzt noch eine kleine Geschichte über die kreativen Khmers….
Meine Kette vom Motorrad hat sich mit lautem Knall verabschiedet. Ein weiterfahren war somit Geschichte und ich musste zu einer Werkstatt.
Leider war ich gerade in einer Gegend wo keine Werkstatt weit und breit zu finden war. Nach ein paar Schiebeminuten habe ich dann ein par „Moto-Taxi“ Leute gefragt ob sie mir helfen können.
Natürlich hatte keiner ein Seil zum abschleppen dabei… aber….
In der Nähe war ein Strommasten und die Stromkabel wurden mit einem Draht an den Pfeiler gebunden. Einer von den Männer hat diesen Draht einfach weggenommen und ihn um meinen Lenker gezwirbelt.


Ich war mir nicht sicher ob das auch halten wird, aber….. es funktionierte und er brachte mich zur nächsten Werkstatt (ca. 2Km entfernt).

Tja, erfinderisch sind sie schon, ich war mir aber danach nicht mehr so sicher ob das wirklich klug war…… ok, niemand wurde verletzt und der Strom fließt noch… also, war doch eine ganz gute Lösung ;o)

 

Liebe Grüße aus Kambodscha
Family Dreier

Watch out for 2019

Hallo ;o)

Wow, schon Anfang März und bald ist wieder Weihnachten……
Naja, bis dahin passiert doch noch einiges, und einiges ist in 2019 bereits schon geschenhen:

Zum Ersten möchten wir ein Update bezüglich dem Sewing-Project von Claudia geben. Nachdem wir von unserem letzten Österreich-Aufenthalt wieder zurück nach Siem Reap gekommen sind, hat sich in dem Atelier in dem Dorf einiges geändert. Leider nicht zum Positiven und Claudia und das ICF Leitungsteam haben, trotz mehreren Rettungsversuchen, das Nähstudio auflösen müssen.

Tja, das war doch ein Schlag… Aber Claudia hat schon neue Pläne.
Sie beschäftigt sich jetzt sehr stark mit einem Thema,
das ihr schon lange auf dem Herzen liegt:

Seelsorge.

In diesem Land ist die Not und das Verlangen nach Seelsorge sehr groß und sie hatte bereits ein paar gute Gespräche mit einigen Frauen.
Claudia hat auch eine „Reha“ Anstalt für Menschen mit allen möglichen Sucht- und psychischen Problemen, mit einem Team besucht….. Tja in Kambodscha ist das etwas anders als bei uns.
Diese Anstalt erinnert eigentlich nur an ein Gefängnis, nicht an eine Klinik.
Die „Patienten“ werden eingesperrt und wenn sie „brav“ waren, dürfen sie für eine kurze Zeit nach draußen (in ein Klassenzimmer). Manche dieser Patienten können sich gar nicht mehr erinnern, warum sie eigentlich hier sind…..
Einfach nur krass………   es gibt viel Leid und hier möchte Claudia einstehen..

Sie hat sich jetzt mit viel Material eingedeckt und büffelt ;o)
Sie lernt auch weiterhin die Khmer-Sprache und ist voll motiviert.
Wir sind gespannt was Gott noch alles in diesem Bereich vorhat.


Ich (Bernhard) habe anfangs Jänner mit der
„Heart of Worship School “ angefangen.


Es war eine ziemliche Herausforderung für mich.
Ich durfte für neun Wochen jeden Mittwoch Abend über „Worship“ lehren.

Als kleiner Exkurs: Wir bezeichnen Worship als gesungene Gebete die in moderne Musik verpackt werden. Worship ist ein wichtiger Bestandteil im ICF, da Musik die Herzen berührt, und wir uns besser für Gottes Gegenwart öffnen können. Es beinhaltet aber nicht nur Musik, sondern ist vor allem ein Lifestyle.

Die Vorbereitungen waren sehr intensiv für mich, denn ich sollte über ein sehr großes Thema, in einer fremden Kultur und dazu noch gut verständlich etwas sehr wichtiges weitergeben. Ich wollte es auch sehr interaktiv gestalten und war etwas unsicher, da die Khmer-Kultur eher reserviert ist.
Tja ich war dann überrascht, dass über 30 Schüler kamen und sehr interessiert waren, mehr über das Thema Worship zu erfahren.

 

Es war eine geniale Zeit! Die Gruppe hat viel theoretisches und viel praktisches erfahren und erlebten wie Gott sich an diesen Abenden zeigte. Es gab Freisetzungen und Heilungen!!
es war genial!!

 

Diese Schule wird nochmals wiederholt, mit mir als „Hauptreferent“ und später ist dann das Ziel dass es Tom (ein junger Khmer) übernimmt.
Es ist eine Schule, die offen für alle Gemeinden in Siem Reap (oder weiter hinaus)
ist. Das zusammenarbeiten mit anderen Gemeinden ist hier um einiges leichter ;o)


Family-life:


Unsere Jungs haben sich in der Schule gut eingelebt.
Liam ist ja schon in der ersten Klasse (International-School), die sich nach dem britischen Kurrikulum richtet. Da sie dort schon mit 5 in die erste Klasse kommen ist auch er jetzt schon ein Jahr früher dran, was ihm aber sehr gut gefällt.

 

 

(Liam nach dem Fußballtraining mit seinem größten Fan ;o)


Lenny liebt den Kindergarten! Er ist in der „Exploring Eagles“ Gruppe und er hat schon einige Freunde. Am Wochenende fragt er dan schon mal: „darf ich heute zur Schule?“ ;o)

Das mal zur kurzen Info ;o)
Liebe Grüße
Family Dreier

 

PS.:
Gebetsanliegen: Neues Jahr, neue Herausforderungen.
Wir bitten um Gebet für Gesundheit, Schutz und Versorgung für uns als Familie.
Vielen Dank für Dein Gebet!

Revue Dezember 2018

Hallo

Diesmal gibt es eine Zusammenfassung von den Dezember Highlights.

Es war eine sehr ereignisreicher Monat und wie so oft kommt die „besinnliche“ Zeit erst ab dem 24.    Wir hatten einiges zu tun:

Zuerst war am 2. Dezember der Angkor Wat International half Marathon bei dem Ich (Bernhard) und ein paar Leute vom ICF-Cambodia mitgemacht haben.
Es war mein persönliches Highlight und Rekord ;o)
21Km durch die Tempelanlage waren sehr imposant, wie auch mein Muskelkater die darauffolgenden  Tage….  ;o)
es war ein mega Erlebnis mit 13.000 Leuten mit am Start…


Dann war am 09.12 die Kids Christmas Celebration.
Wow…… 1800 Kinder und Erwachsene nahmen teil und hörten die Geschichte
von der Geburt Jesus mittels Rollenspiel teilweise zum ersten mahl. Es war eine faszinierende Stimmung…..
(und unser Auto war auch wieder voll beladen ;o)

Am darauffolgenden Samstag war dann die Teenager Christmas Celebration.
fast 900 Besucher und eine Gastband machten diesen Abend zu einem unvergesslichen Abend für die Teenager und Eltern.

Am 20.12 hatten Lenny und Liam die Weihnachtsfeier in ihrer Schule.
Liam geht in die 1. Klasse und Lenny in den Kindergarten, aber es ist alles am gleichen Ort, zum Vorteil für uns ;o)
Bei ihrem Auftritt bei der Weihnachtsfeier durfte ich die junge Meute mit der Gitarre begleiten… es war richtig spaßig

Und dann war am 23.12 noch die Christmas-Celebration für die Adults (Erwachsenen). Eine geniale Feier mit vielen Emotionen.

Jede Menge Christmas-High-Lights und unsere Kinder haben jede einzelne sehr genossen. Vor allem die Rollenspiele hat ihnen sehr gut gefallen.

Danach hat uns noch eine „alte“ Freundin, die in Hong Kong auf Mission ist, für eine Woche besucht. Darüber haben wir uns sehr gefreut und die Zeit sehr genossen.

Dann war Silvester.
Jede menge Partys in der Stadt und ein Feuerwerk, das wir auf unserem Dach begutachten Konten.

Am 3. Jänner hatte Liam noch seinen 6. Geburtstag (Wow, schon 6 Jahre) den wir gemütlich mit seinen Schulkollegen feierten.

Das war der Dezember 2018 mit allen events und feiern.
Wir haben viele neue Khmer-Familien kennen gelernt und mit vielen Freunden diese Zeit genießen dürfen.
Jetzt heißt es neue Pläne für 2019 zu schmieden, und sind sehr gespannt was Gott noch alles in Kambodscha für uns als Familie bereit hält.
Neue Projekte und Herausforderungen stehen bereits vor der Tür, aber davon im nächsten Bericht.
Liebe grüße und Gottes Segen
Familie Dreier

 

Als Ihr und was schreiben wollt:

 

Frohe Weihnachten

Liebe grüße aus dem heißen Kambodscha

Wir wünschen Euch allen eine frohe Weihnachten.
Weihnachten ist ja bekanntlich auch ein Fest der Familie und der Geschenke.
Genau dass ist vor 2018 Jahren passiert. Jesus ist gekommen um uns in die Familie Gottes einzuladen und um uns das Geschenk der Erlösung und des Friedens zu bringen.

“Habt keine Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk. Heute ist euch der Retter geboren worden, in der Stadt Davids: Christus, der Herr”!          Lukas 2,10-11

Dieser Jesus ist heute genau so lebendig wie damals.
Er möchte uns begegnen und uns Friede geben. Er ist das größte Geschenk das wir jemals bekommen können und, er ist nur ein Gebet weit entfernt…

Wir wünschen Euch, dass Ihr diesen Frieden spürt und Ihr die nähe unseres auferstandenen Erlöser, Jesus, erlebt.

Liebe Grüße und Danke für Eure Unterstützung, Familie Dreier


PS.: Ein Bericht über die „Dezember Highlights“ folg…. ;o)

 

 

New Season, new Start

Tschumreapsua Hallo

Nach einer gediegenen Funkpause gibt es wiedermal ein Update.

Es ist einiges passiert und wir hatten den Hut voller verschiedener Aufgaben. Ich versuche es mal ganz kurz zusammen zu fassen….

1. Haus

Nachdem wir aus dem Hotel wieder in unser altes, neu aufgestocktem, Miethaus eingezogen waren haben wir bald gemerkt, dass es für uns nicht mehr passte….
Mit dem zweiten Stock wurde es zu groß und durch die Bauweise auch echt schwer um diesen 2. Stock weiter zu vermieten. Durch den erweiterten Stock wurde auch der Mietpreis erhöht und trotz mehreren Verhandlungen mit unserer Vermieterin wurde uns klar, dass wir uns umeine neue Bleibe umsehen müssen. (Was in Kambodscha wirkliche Knochenarbeit ist, vor allem mit Familie)

2. Krankheit

Kurz nach unserem Entschluss sind wir einer nach dem anderen krank geworden. Ich (Bernhard) hatte hohes Fieber über mehrere Tage und die ganze Familie war auch Schach matt gelegt. Es hat dann über drei Wochen gedauert bis wir uns einigermaßen wieder erholt hatten. Wie sich später herausstellte war möglicherweise Dengi Fieber im Spiel. Mittlerweile sind wir alle, mehr oder weniger, wieder fit.
Zur Zeit ist es „sehr“ kalt, (für kambodschanische Verhältnisse) 22Grad und viele tragen dicke Wintermäntel. Tja, Winter in Kambodscha…… Weihnachten kommt bald und die Erkältungswelle ist auch im Anmarsch.

3. Neues Apartment

Nach ca. 30 verschiedenen Wohnungs- und Hausbesichtigungen haben wir vor ca 3 Wochen  ein schönes Apartment gefunden und gemietet. Wir haben uns vom ersten Moment an wohl gefühlt und dann auch gleich zugeschlagen. Es liegt näher zur Schule und zum ICF und hat eine betonierte Straßenverbindung (das lernt man schätzen).

  Umzug auf Kambodschanisch

Der Umzug ging gut und wir sind immer noch dran uns einzurichten, aber wir fühlen uns wohl. Das interessant ist auch, dass einige Christen in unserer Gegend wohnen und wir schon einige Kontakte geknüpft haben.

4. Im ICF war auch mega was los

Zuerst war die Ladys-Night, viele Frauen kamen und haben Gott erlebt.

Dann war ein „American Ninja Worriors“ Event mit richtigen Athleten aus Amerika. Es war echt genial. Viele Leute kamen zum ersten Mal auf das ICF Gelände. Es wurden neue Kontakte und Freundschaften geknüpft, und die Wettbewerbe über den ICF See war auch sehr spannend.

Dann hatten wir auch noch Tauf-Celebrations
44 Erwachsene und Jugendliche haben sich taufen lassen, es war ein sehr schönes und emotionales Wochenende.

5. Waterfestival

Letzte Woche war auch das dreitägige Wasser-Fest das in Kambodscha sehr groß gefeiert wird. In dieser Zeit wird das Wasser vom Siem Reap River gestaut und es werden Boot-Rennen abgehalten. Jedes Dorf hat sein Team und dann wird um die Wette gerudert. Wir waren beim Finale mit dabei und den Kindern und uns hat es unheimlich gut gefallen. Es waren enorm viel Leute am Fluss, es hat sich angefühlt als hätte sich ganz Siem Reap an einem Fleck versammelt.

So, dass mal die großen Highlights.


Ah….. Noch was…….

Als wir unseren Nachbarskindern (von unserem alten Haus) erzählt haben, dass wir umziehen, hat es ein paar kleine Tränen gegeben. Liam und Lenny haben ihnen ein paar ihrer Spielsachen als Abschiedsgeschenk geschenkt aber dennoch war die Stimmung nicht gerade berauschend.

Da unser neues Zuhause nicht allzu weit weg ist, haben wir Ihnen den Vorschlag gemacht, dass wir sie am Sonntag für den Kindergottesdienst mit unserer Kutsche abholen würden.

Die Freude war riesig und am darauffolgenden Sonntag hatten wir 12 Leute in unserem Auto.

Liam’s Freundin (!), Wanchan, war trotzdem sehr traurig, sie war fast täglich bei uns zu Hause und spielte mit unseren Jungs. Wir wollten den Kontakt zu ihr aufrecht erhalten und kamen mit ihren Eltern ins Gespräch. Ihre Mutter erzählte, dass sie uns sehr schätze und dass sie auch den Kontakt gerne weiterhin pflegen möchte. Wir haben dann die ganze Familie zu unserem neuen Haus eskortiert und ihnen gesagt dass sie jederzeit kommen kann. Jetzt sind alle wieder glücklich….

So siehts aus…..
Die Weihnachts-Celebration Vorbereitungen sind auch voll im Gange, davon gibts dann im nächsten Blogeintrag mehr.
Wir wünschen Euch eine gesegnete und ruhige Vorweihnachtszeit, bis zum nächsten mal.

Gott segne Euch
Family Dreier

 

Und wenn ihr wollt, könnt uns auch gerne ein E-Mail oder eine WhatsApp senden. bernharddreier@yahoo.com

WhatsApp: +85592200370

Wir freuen uns darauf

Aller Roger in Kambodscha?

Hallo (Chomreabsua)

Nach jetzt dreieinhalb Wochen im schönen (und warmen) Ländle, sind wir jetzt sicher und gut im heißen Siem Reap gelandet.

Es waren dreieinhalb intensive Wochen…..
Wir haben uns sehr auf die Besuche von einigen Freunden und natürlich unserer Familie gefreut und haben es sehr genossen. Leider sind sich in dieser kurzen Zeit nicht alle Besuche ausgegangen, aber darum gibts auch diesen Blog um aktuelle Neuigkeiten zu erfahren. Und…… wir freuen uns immer wieder auf ein Mail ;o)
bernharddreier@yahoo.com

Die Cambodia Night war auch sehr gut, es waren viele Bekannte und auch einige neue „Gesichter“ zu sehen. Falls Du nicht dabei warst, werden wir im Anschluss drei Videos hochladen, damit Du trotzdem, wenigstens einen kleinen Einblick haben kannst.

Bedanken möchten wir uns vor allem an unsere Spender! Ihr ermöglicht es, dass wir uns hier investieren und einen Unterschied in diesem Land machen können.
Vielen Dank und Gottes Segen!

Bevor wir zu den versprochenen Videos kommen, zuerst mal ein Update bezüglich unserem Ankommen und der Wohnsituation:

Neuer Start mit leichten Turbulenzen

Nach einem ruhigen, aber schlaflosen Flug, sind wir am Freitagmorgen gut in Siem Reap angekommen. Wir hatten auch ein Empfangskomitee (leider haben wir vergessen ein Foto zu machen…… wir waren sehr, sehr müde) und fuhren dann auch direkt zu unserem Miethaus.

Auch dort hatten wir ein Empfangskomitee (davon gibt ein Foto ;o), das war aber nicht sehr erfreulich……


Im Eingang standen einige Motos von den Bauarbeitern und der Baustellenlärm war wieder voll im Gange. Das Haus war innen staubig und da wir wirklich sehr müde waren haben wir unser Gepäck abgeladen und sind direkt in ein Guesthouse gefahren um zu schlafen.
Nach zwei Tagen und zahlreichen Diskussions-Nachrichten mit unserer „Land-Lady“ (Vermieterin) sind wir dann wieder zurück in unser Heim gegangen.

Wir gingen dann die Baustelle begutachten, (was wir vorher wegen dem Jetlag nicht gemacht haben) und waren sehr überrascht, dass alles eigentlich schon fast fertig aussieht.
Unsere Landlady hat uns versichert, dass die Baustelle bis Ende dieser Woche beendet sein wird und das nur noch Kleinigkeiten zu erledigen sind.

Also haben wir unser „Zuhause“ wieder, sind „ausgeschlafen“, und fangen an uns wieder wohl zu fühlen. ;o)
Danke für Eure Gebete in diesem Gebiet!!

Cambodia Night (light)

Und jetzt wie versprochen die drei Videos von der Cambodia Night.
Als erstes zeigen wir Eindrücke von den drei Gottesdiensten (Celebrations).
Das ICF Cambodia hat drei Gottesdienste:
Samstag Abend für die Jugend, Sontag Morgen für die Kinder und Sonntag Abend für die Erwachsenen:

Was sind unsere Aufgaben?
Wir sind als Familie in Kambodscha und darum ist uns das Wohl unser Kinder natürlich auch sehr wichtig. Sie gehen in eine Internationale Preschool/School, also ein Kindergarten, bzw. Schule. Es ist eine sehr gute internationale Schule mit Kindern von überall her. Die Schulsprache ist Englisch und es gefällt beiden sehr gut.
Im ICF Cambodia haben Claudia und ich auch spezielle Aufgaben, dazu auch ein kleiner Film:

Claudia:

Bernhard:

Ich bin auch noch als Krankenpfleger aktiv, das aber nur einmal in der Woche am Vormittag, oder werde bei anfallender Diagnosefindung mit einbezogen.

So, das mal als kurzes Update…. ;o)

Liebe Grüße und bis zum nächsten Eintrag
Gottes Segen
Family Dreier

 

Kurzurlaub im Ländle

Hallo ;o)

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis wir nach Vorarlberg kommen.
Wir freuen uns schon auf Familie, Freunde und Bekannte zu treffen und von unseren Erlebnissen zu erzählen.
Wir veranstalten auch wieder eine Cambodia-Night im ICF Vorarlberg am 13.09.2018. Hier ist der Flyer zum Abend

Jeder ist herzlich eingeladen, Ihr könnt also gerne Werbung in Eurem Umfeld machen ;o)

Weiters werden wir am 02.09. in der Celebration im ICF Vorarlberg einen kurzen Input geben (www.icf-vlbg.at)
und am 09.09. sind wir noch im ICF St. Gallen und freuen uns auf aufregende Gespräche.

Story Time :o)

Bezüglich Erlebnissen möchten wir Euch schon mal eine kleine Kostprobe geben:
Wir mussten fast schon Hals über Kopf unser Haus verlassen……
Seit einem Monat wird bei unserem Miethaus ein zweiter Stock aufgebaut. Unsere Vermieterin meinte, dass wir nicht allzu sehr gestört werden und die Arbeiter gehen über einem separaten Eingang zur Baustelle. Es ist also problemlos weiterhin dort zu wohnen.
Jetzt war der Baulärm doch schon etwas mehr als erwartet und da die Khmer-Arbeiter keinen freien Tag haben, hatten wir 7 Tage die Woche Lärm und viele Leute auf unserem Gelände……… an Entspannung nach einem Arbeitstag war nicht zu denken…..
Letzten Donnerstag wollten wir, nachdem wir gearbeitet und die Kinder von der Schule abgeholt hatten, uns etwas hinlegen und entspannen.
Aber………
Wir staunten nicht schlecht als wir unser gesamtes Innenhaus in einem Schmutz- und Staubfilm überzogen vorgefunden hatten. Das Kinderzimmer ähnelte einem Rohbau, Bauschutt und cm. tiefes Dreckwasser überall. Liam fing gleich an zu weinen……
Bild 1: Ess- und Wohnbereich / Bild 2: Kinderzimmer
Alle Türen waren offen, unsere frische Wäsche komplett verdreckt und viele erstaunte Khmer-Augen starrten uns in unserem eigenen Haus verwundert an.
Niemand hat uns über diese „Innenbaustelle“ informiert……
Jetzt sind wir schon einige Tage in ein Hotel umgezogen, aber unsere Sachen sind immer noch alle im Haus und warten auf eine Reinigung….
Tja, „change of plans“ und unsere Vorbereitungen für Vorarlberg haben sich somit auch stark verzögert und erschwert…..
Naja, jedenfalls sind noch alle unsere Wertsachen da….. vermutlich ;o)
Wie lange wir noch im Hotel sind wissen wir nicht und wie die Geschichte noch weitergeht sehen wir dann nach unserem Heimaturlaub ;o)

Nach dieser eher unlustigen Geschichte hier noch ein paar lustige Bilder:

Wir wünschen Euch Gottes Segen und eine gute Zeit.
Liebe Grüße und bis Bald

Fam. Dreier

The Power of Prayer

Hallo Zusammen ;o)

Wie versprochen kommt das zweite Kaffeetalk-Video, genießt es ;o)

Das Team aus New York:  Emily, Rhema, Steve und Mario


Und da war noch…..
Die Vorbereitungen für unseren Heimatbesuch sind auch voll am laufen und wir freuen uns sehr euch wieder zu sehen. Wir Weden am 28. August ankommen und für gut drei Wochen im Ländle sein.
Wir werden wieder eine Kambodscha-Night machen, mit neuen Bildern und neuen spannenden Geschichten von unserem letztem Jahr.
Den Termin geben wir nächstes Mal Bekannt.

Wenn wir dann wieder zurück in Kambodscha sind kommt Liam in das erste Schuljahr. (Hier gilt das englische Schulsystem, die Kinder gehen ein Jahr früher in die Schule als in Österreich)
Das wird für ihn sicher spannend, und wir müssen uns als Familie nochmals neu organisieren ;o)
Aber, dass ist Kambodscha, das einzige was beständig ist, ist die Veränderungen.(und als Familie sowieso noch mehr ;o)

Liebe Grüße, Gottes Segen und dass Du viele Wunder mit Gott erlebst
Familie Dreier

PS: Wir bitten euch um Gebet um Weisheit wie wir unsere nächste Zeit in Kambodscha gestalten. Wir benötigen zudem mehr Finanzen und müssen unseren Spenderkreis weiter ausbauen. Bitte Betet das Gott Herzen berührt und wir auch in diesem Bereich gesegnet werden.
Danke für Deine Hilfe!

Bis Bald…….
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