Dreier's on Tour

Mission in Siem Reap

New Sound for Cambodia

Hallo

Wow!!! vor 4 Jahren war im ICF nur playback und selten ein instrument auf der Bühne. Teilweise mit abgestellten Mikros weil der Gesang war….. naja, er war ab und zu da ;o)  Jetzt können wir zurück schauen und sagen,
WOW!! es hat sich einiges getan!!

Heute möchten wir Euch unser neues Video vorstellen ;o)
Wir sind extrem ermutigt, erfreut und dankbar dass wir ein teil unserer Encounter-Night mit Euch teilen können!

Gesangs- Gitarre- Schlagzeug- und Keyboard Unterricht haben sich ausgezahlt und es kommen immer mehr junge khmer auf den Geschmack und wollen ein Instrument lernen.
So eine Musik-Produktion ist hier in Kambodscha revolutionär und noch sehr neu für viele. Wir haben schon einige ermutigende feedbacks erhalten und sind gespannt, was dieses Video noch alles bewirkt.
Aber seht selber und taucht mit uns in eine wundervolle worship-zeit ein:
Gott segne Euch

 

Empower Cambodians

Hallo
Heute möchten wir Euch unseren Worshipleiter Tom Gnong vorstellen:

Tom ist in der Provinz Kompong-Thom (Kambodscha) aufgewachsen.
Sein Dorf liegt ca. 5 Stunden von Siem Reap entfernt. Seine Eltern waren einfache Reisbauern und er hatte 4 Geschwister.

Die Nachkriegszeit hat er nur schwach miterlebt. An was er sich aber noch gut erinnern kann ist, dass neben seinem Schlafzimmer Fenster ein altes Gewehr und eine gebrauchte Panzerfaust lag, die niemand wegräumen wollte. Generell aber hat er nicht viel von den Roten-Khmer-Regime mitbekommen, es wurde auch nie thematisiert. Was er aber schon früh gelernt hat war, dass er, wenn er die Kühe hüten sollte sehr vorsichtig sein muss, weil die Felder immer noch voller Landminen waren.

Als er 6 Jahre alt war verließ sein Vater die Familie, um außerhalb der Provinz zu arbeiten um Geld für die Familie zu verdienen. Er kam aber nie mehr zurück oder schickte Geld. Er war einfach spurlos verschwunden.

Eines Tages mussten er und sein älterer Bruder auf die Kühe der Großmutter aufpassen. Sein Bruder ist dabei auf eine Landmiene getreten und wurde getötet.

Tom war damals 7 Jahre alt. Im selben Jahr noch starb auch sein jüngerer Bruder an Dengue-Fieber. Es gab damals, wegen den Roten-Khmer, kaum Ärzte oder Spitäler und ohne Behandlung sind damals viele Menschen an Dengue-Fieber gestorben.

Nach diesen Schicksalsschlägen kurz aufeinander wurde seine Mutter sehr depressiv. Sie war wie gelähmt und konnte nicht mehr für die Familie sorgen. Die drei Brüder mussten also alles organisieren. Sein ältester Bruder brach die Schule ab und fing an zu arbeiten damit die Familie finanziell über die Runden kam. Auch Tom musste damals viel arbeiten.

Tom ging nur sporadisch in die Schule. Bildung hatte zu dieser Zeit keinen großen Stellenwert. Man musste überleben.

Er und sein jüngerer Bruder verbrachten die meiste zeit damit Fische zu fangen oder Reis zu ernten.

Als Tom 9 Jahre alt war kam ein Freund seines Vaters zu seiner Familie und berichtete, dass sein Vater gestorben sei. Wieder ein Schicksalsschlag für die Familie und seine Mutter wurde immer mehr depressiv.

Einige Jahre später erfährt eine Christliche Organisation namens PCL (People for Care and Learning) von seiner Familie und deren Situation. Sie besuchten sie in ihrem Dorf und nahmen sie in ihr Projekt auf. PCL brachten ihn, seinen jüngeren Bruder und seine Mutter nach Siem Reap.
In dieser Organisation wurde ihm eine gute Ausbildung angeboten und er bekam viel Unterstützung und wurde gefördert. In dieser Zeit entdeckte er auch seine Leidenschaft und Begabung für Musik.

PCL half auch seiner Mutter. Sie bekam gute Behandlungen, erholte sich allmählich von der Depression und wurde als Köchin angestellt. Sein älterer Bruder war zu alt, um am Bildungsprogramm teilzunehmen, also verließ er Kambodscha und begann in Thailand zu arbeiten.

In dieser Zeit im PCL hörte Tom auch viel von Jesus und er und seine Familie beschlossen Jesus nachzufolgen. Ein ganz neues Leben begann für sie alle.

Nachdem Tom die Schule bereits abgeschlossen hatte, erzählte ihm seine Mutter, dass sie gehört habe, dass sein Vater doch noch lebe!! Er sei in einem Gefängnis nahe der Grenze zu Vietnam. Dieses Gefängnis ist als eines der härtesten Gefängnisse in Kambodscha bekannt.

Als sie ihn im Gefängnis besuchen durften, erzählte er ihnen, dass er von seinem Freund betrogen wurde und die Polizei ihn ohne Grund festnahm. Er durfte keinen Kontakt zur Außenwelt haben, deshalb konnte er nicht mit seiner Familie in Kontakt bleiben. Sein Vater berichtete auch, dass er Christ sei. Er habe sich im Gefängnis taufen lassen, nachdem er einen Prediger über Jesus sprechen hörte.

Einige Zeit später besuchte der kambodschanische König Sihanouk das Gefängnis und wollte einige „gut erzogene“ Menschen begnadigen. Einige Gefängnisbeamte setzten sich für seinen Vater ein und somit konnte er nach 15 Jahren Gefängnis wieder in die Freiheit.

Nach seiner Freilassung zogen seine Eltern wieder gemeinsam in ihr altes Haus in der Provinz Kompong-Thom. Tom und sein jüngerer Bruder Teng blieben aber in Siem Reap, wo sie viele Freunde und ein neues zu Hause gefunden haben.
Später arbeitete Tom als Musiklehrer mit PCL und unterrichtete viele junge Khmer in den umliegenden Dörfern.

Seit 1,5 Jahren arbeitet Tom jetzt im ICF Kambodscha und bereichert unser Team als Worship-Leader.

Er ist ein sehr talentierter junger Khmer und hat eine große Gabe und Leidenschaft jungen Menschen Musik und Fußball beizubringen. Tom is sehr begabt Menschen zu begeistern, er hat ein sehr großes Herz und ist sehr hilfsbereit. Er ist eine sehr große Bereicherung für unser Worship-Team. Ich bin sehr dankbar dass ich ihn als sein Coach trainieren kann und wir gemeinsam das Worship-Ministry voran bringen.

 

Emergency Packages für die Familien in Kambodscha

Hallo, und ein gesegnetes neues Jahr!!

Heute möchten Wir euch etwas über die momentane Situation in Kambodscha informieren.

Corona hat ein tiefes Loch in die Wirtschaft von Kambodscha geschlagen.
Unzählige Firmen, Kleinunternehmen, Familienbetriebe und Restaurants sind wegen dem ausbleibenden Tourismus pleite gegangen und mussten dicht machen.

Auch in Österreich und Europa hat diese Pandemie eine große Auswirkung.
Der Unterschied liegt aber darin, dass wir in Österreich in einem
Sozial-Staat leben (Gott sei Dank) und dass wir in Krisen vom Staat unterstützt werden.
Hier in Kambodscha schaut es ganz anders aus. Es wird mehr Schulden bei Bankinstituten gemacht, als überlegt.. „Wie kann ich mir Geld für später anlegen…“
Die Vorsorge und Anspar-Kultur ist hier gleich null.
Kambodscha liegt mit den meisten Mikrokrediten im Weltranking auf vorderstem Platz. Quasi jede Familie hat mindestens einen Kleinkredit aufgenommen, kann diesen aber jetzt nicht mehr zurückzahlen.
Die Bank fordert aber die Raten ein und es wird buchstäblich gepfändet, „bis zum letzten Hemd“.
Der Staat Kambodscha hat für solch eine Krise keine Strategie oder Geldvorräte angelegt, jeder ist auf sich selber gestellt und kann mit keiner Hilfe von Seiten des Staates rechnen.

Hier ein Fallbericht aus Kambodscha

Viele Familien haben nur noch Schulden. Die „letzten Reserven“ sind ausgeschöpft. Sie sind verzweifelt, hoffnungslos und hungrig.

Im ICF helfen wir diesen Familien in unserem emergency-packages Projekt.
Sie bekommen genug Nahrungsmittel für eine Familie und können sich gratis Kleider aussuchen.
Zur Zeit haben wir 350 Familien aus den umliegenden Dörfern im Programm.
Ziel ist es, die Familien nicht nur mit dem Notwendigsten zu versorgen, sondern sie auch nachhaltig zu fördern. Sie bekommen Schulungen und werden dazu trainiert als Selbstversorger unabhängig ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Tatsächlich konnten wir bereits einige Familien erfolgreich aus dem emergency-packages Projekt entlassen da sie nun stark genug sind ihre Familie selber zu versorgen.
Unsere Sozialarbeiter bleiben immer im Kontakt mit den Familien und suchen immer wieder Lösungen für anfallende Probleme.

Die Emergency Pakete werden im ICF Campus Gelände verteilt, und damit es überschaubar ist, wird die Verteilung auf verschiedene Zeiten und Gruppen aufgeteilt.
Hier ist ein Ausschnitt wie so eine Verteilung abläuft:

Die Menschen sind sehr dankbar und freuen sich immer wieder zum Campus zu kommen, eine Abwechslung zum „grauen“ Alltag zu bekommen und etwas Freude und Hoffnung zu tanken. Ein parallel laufendes Kinderprogramm macht die Package-Verteilung zu einem Familien Event.

Die Menschen hier in Kambodscha sind dankbar für jeden Beitrag.
Für mehr Informationen hier klicken: emergency-packages

Liebe grüße aus Kambodscha
Gott segne Euch

Familie Dreier

 

 

Frohe Weihnachten

Was für ein bewegendes Jahr…..

Auch hier in Kambodscha hat sich in kurzer Zeit vieles verändert und das ohne pause….. wie auch in der restlichen Welt..
Wie kann das sein….. ein Virus, und die ganze Welt ist aus den Angeln.

Umso mehr erinnern wir uns in der Weihnachts-Zeit das Jesus geboren ist
und das er uns Friede gibt, einen Frieden der die Welt uns nicht geben kann:

Jesus sagt: „Frieden hinterlasse Ich euch. Ja, meinen Frieden gebe Ich euch – einen Frieden, den euch niemand sonst auf der Welt geben kann. Deshalb seid nicht bestürzt und habt keine Angst!“         Johannes 14:27

Wir wünschen Euch eine gesegnete Weihnachtszeit, eine gute Zeit mit der Familie oder Freunden und viel Friede!!

Gott segne Euch/Dich
Familie Dreier

PS.:
In den kommenden Feiertagen werden wir einen ausführlicheren Bericht über die momentane Situation hier in Kambodscha geben….

 

COVID update…

Hallo…..

So, nach einer langen „Sendepause“ hier mal ein kleiner Überblick.
Es ist wirklich einiges passiert…. auf der ganzen Welt und auch hier in Kambodscha
aber…., seht selber:

Hier auch noch der Link zu den „Emergency-Packages“ mit Video:
https://www.icf-campus.com/donate/projects/emergency-packages/

Wir hoffen es geht Euch allen Gut und wünschen Euch Gottes reichen Segen…
Bis zum nächsten Wiedersehen… hoffentlich bald

Liebe Grüße
Familie Dreier

Cambodia vs Corona2

Hallo :o)

Seit dem letzten Eintrag hat sich politisch einiges geändert und es kommen immer wieder neue Covid19 Gesetze zum Zug.
Hauptsächlich betrifft es die Ein- und Ausreise in Kambodscha.
Momentan wurden aber auch alle Busgesellschaften eingestellt. Eine Reise zur nächsten Stadt ist somit um einiges erschwerter.

Tja, das sind aber noch die „kleinen“ Dinge.
Kambodscha wird durch diese Krise erneut stark zurück geschleudert.
Die Wirtschaft ist am Rande und viele Geschäfte und unzählige Restaurants haben schließen müssen und deren Besitzer sind finanziell bankrott.
Es gibt sehr viele arbeitslose und die Stimmung in der Stadt ist sehr gedrückt.
Ein Sozialsystem gibt es hier nicht, Hilfe vom Staat ist also nicht zu erwarten.

In Kambodscha haben mehr als 2 Millionen Khmer Mikrokredite aufgenommen um ihr kleines Business, ein Haus oder ein Motorrad zu finanzieren.
Den Umgang mit Geld haben sie nie gelernt.
Die Banken verlangen horrende Zinsen und wenn einmal nicht zurückgezahlt werden kann, ist mit der Bank nicht zu scherzen….. es wird gepfändet.
Viele Laden- und Restaurantbesitzer und deren Familien sind an der Existenzgrenze angelangt und dann kommt noch die Bank und nimmt ihnen das wenige was sie noch haben auch noch weg.

Glücklicherweise ist die Reis Ernte gerade abgeschlossen und somit ist zumindest Reis genug vorhanden.
In unserem Dorf pumpen sie bereits kleine Seen aus um die Fische zu fangen:

 

Die Strassen sind wie leer gefegt und die „Soksan-Road“ (eine der belebtesten Touristen Strasse) gleicht einer Geister Straße.

Diese Aufnahmen sind von gestern. Um diese Abends-Zeit sind normalerweise hunderte Menschen (Khmer und Touristen) unterwegs und ein Restaurant oder Massagesalon nach dem anderen.
Fast alles ist geschlossen obwohl keine Quarantäne angeordnet wurde.

vor covid19                                                         Gestern Abend

Die Menschen hier haben Angst vor dem Virus und der wirtschaftlichen Auswirkung und bangen um ihre Existenz.


Umso wichtiger ist es mit den Khmer in Kontakt zu bleiben.
Das geht momentan nur mittels social Media, da sich die meisten Dörfer selber abschotten. Wir haben mit Online-Church schon einige Menschen erreichen können (sogar noch mehr als zuvor) und möchten mit verschiedenen Angeboten die Menschen in ihren Dörfern erreichen.
Claudia bietet zum Beispiel einen „Inner Healing“ Kurs online an und die Resonanz ist gewaltig.

Uns ist bewusst, dass die Situation mit dem Virus weltweite Auswirkung hat, und wir alle sehen in eine neue veränderte Zukunft. Oft aber bergen Krisen neue Möglichkeit Menschen zu erreichen und ihnen Trost, Ermutigung und Hoffnung also die Frohe Botschaft zu verkündigen.
Die Situation in Europa is natürlich auch sehr angespannt, dennoch geht es dort nicht um das nackte überleben. Hier ist der Virus natürlich ein tägliches Gesprächsthema, aber es überwiegt mehr die Angst nicht genügend Finanzen für die Familie aufzubringen als tatsächlich an covid19 zu erkranken.

Bitte betet mit uns, dass diese Pandemie weltweit schnell zu Ende geht und, dass wir alle und besonders auch die Khmer wieder neu aufatmen können.

Gott segne Euch
liebe Grüße, die von Gott beschützte Familie Dreier ;o)
uns geht es den Umständen entsprechend sehr gut.

Gott überwindet:

Kambodscha vs Corona

Hallo

Anlässlich der momentanen Pandemie-Krise möchten wir Euch ein Update über unsere Situation in Kambodscha geben.

Als wichtigstes zu erst,
uns geht es allen sehr gut!!

Kambodschas Regierung hat seit 1,5 Wochen alle schulen in den Hauptstädten bis auf weiteres geschlossen.
Liam und Lenny sind jetzt zu Hause und bekommen Home-Learning Unterricht.
Claudia und Ich wechseln uns mit Kinderbetreuung ab und arbeiten jetzt dementsprechend etwas weniger im ICF-Office.
Seit ein paar Tagen sind auch Veranstaltungen über 50 Personen und öffentlichen religiöse Aktivitäten nicht mehr erlaubt.
Alle Kinos und Discos sind geschlossen.
Siem Reap ist eine Stadt die ausschließlich vom Tourismus lebt, und da kaum noch Touristen (auch wegen diversen Einreiseverbote) hier sind sind, haben bereits einige Restaurants schon geschlossen.  Die Innenstadt ist sehr ruhig, laute und live-Musik ist ebenfalls untersagt.
Es gibt zwar keine Ausgangsverbote oder Regel, aber dennoch bleiben viele Einheimische zu Hause und trauen sich kaum noch auf die Strasse.
Die Angst ist hier sehr stark verbreitet und ist momentan das größte Problem hier.

Generell ist die momentane Situation, dem Umständen entsprechend, entspannt und wir beten und hoffen das sich alles schnellst möglichst wieder beruhigt.
Als ICF Cambodia haben wir jetzt komplett auf multimedia Gottesdienste umgestellt und bleiben weiterhin dran die Menschen mit der rettenden Botschaft, Hoffnung und Mut zu erreichen.

Wir glauben dass Gott größer ist und das solche dinge passieren werden wurde uns ja schon vor über 2000 Jahren vorhergesagt (Lukas21:11 oder Offenbarung 6)
Und genau darum müssen wir uns immer wieder daran erinnern, das Gott einen Plan mit uns hat!
In solchen Zeiten ist es sehr gut Gott wieder einmal zu fragen wie dieser Plan aussieht und was wir in so einer Situation machen können.
Viele Menschen haben Angst und wissen nicht wohin damit. Ich glaube das wir hier einen Möglichkeit haben Menschen zu begegnen, auch wenn es im Moment nur über Telefon oder Internet möglich ist.

Wir wünschen Euch eine gesegnete Zeit und möchten uns alle ermutigen mehr auf die positiven Dinge zu konzentrieren als auf die Probleme.

Gott segne und beschütze Euch
Fam. Dreier

Wenn ihr Fragen habt, wir freuen uns auf eine Nachricht:
bernharddreier@yahoo.com
WhatsApp oder Telegramm: +85592200370

 

2020 Happy New Year

Hallo und liebe Grüße aus 2020 ;o)

Wir haben das Neue Jahr nicht mit Raketen um 12 Uhr gefeiert, dafür aber am 1.1.2020 um 7Uhr Morgens mit einer Khmer Hochzeit.
Rany (ehemaliger Worship-Leader der ich längere Zeit gecoacht habe) und Sambo (Sie ist auch im Worship-Team) haben sich das Jahr Wort gegeben und wir sind als ganze Familie in traditionellem Outfit angetreten.
 
Liam war der Ring-Träger und Lenny verdrehte den Mädels die Augen :o)
Es war eine richtig gute Feier im ICF Campus und ein sehr guter Start ins neue Jahr.

2020 haben wir als ICF-Cambodia das Motto „United we Stand“.
Ein sehr wichtige Thema der Einheit. Das ICF wächst und wächst und wir überlegen uns immer wieder wie wir die „Dazugehörigkeit“ stärken können.
Im Worship Bereich sind wieder Castings, Team-Meetings und Fun-Days geplant und heute starte ich wieder mit der „Heart of Worship School“ im ICF Campus.
Wir nehmen uns dieses Motto auch als Familie sehr zu herzen und werden auch in unsere Einheit investieren, damit wir weiterhin hier vor Ort unseren Einsatz mit Freude und Leidenschaft leisten können.

In diesem Fall wünschen wir euch einen Guten Start in die 20er Jahre und Gottes reichen Segen.
Liebe Grüße

Familie Dreier.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Weihnachten….. was für eine Feier.

Wir feiern den Geburtstag von Jesus und ohne Ihn wären wir gar nicht bis nach Kambodscha gekommen……
In Lukas 2,10 steht:

„Fürchtet Euch nicht! siehe ich verkündige euch eine große Freude, die allem Volk Wiederfahren wird, denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr,“

Und genau diese Freuden-Botschaft verkündigen wir hier.
Der Engel kam zu der wohl untersten Schicht der Gesellschaft, den nach Schafen „riechenden“ Hirten die außerhalb der Stadt die Tiere hüteten. Sie erfuhren die rettende Botschaft als erste und machten sich daraufhin auf den Weg um Jesus zu finden.
Die Leute hier in Kambodscha sind oft sehr arm und die meistens passen auch nicht gerade in unsere mitteleuropäischen „Hygienevorstellungen“, aber sie hören sich die Botschaft gerne an und fangen an Jesus zu suchen.

Wir gestalteten für diese Weihnacht wieder drei Gottesdienste:
Für die Kinder (ca. 1700 Personen), für die Jugendlichen (ca. 750 Personen) und für die Erwachsenen (ca, 740 Personen)

Es waren sehr eindrückliche Gottesdienste mit sehr vielen Besuchern und vielen Menschen die zum ersten mal von dieser frohen-, rettenden Botschaft gehört haben. Manche haben Jesus angenommen und sich auf den Weg gemacht ihn zu suchen.

Ich weiß, diese Bibelstelle und was Weihnachten ist wissen wir ja alle (….naja, sagen wir die meisten), aber oftmals vergessen wir dass wir Jesus suchen sollen. Er hat die beste Botschaft für uns parat und möchte Unser „Retter“ sein. Wir brauchen uns nicht zu fürchten, aber wir müssen uns auf den Weg machen und ihn suchen!
In diesem Fall wünschen wir Euch eine gute Begegnung mit Jesus und dass wir gemeinsam auf dem Weg sind im immer näher zu kommen.
Gott segne Euch

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2020

Familie Dreier

 

Events, Kurse, Water-Festival und Umzug……

Hallo.
Nach einer etwas längerer….. Pause gibt es wieder mal ein Lebenszeichen von uns.

Der Oktober war voll gespickt mit vielen Events wie, Leaders-Week, Encounter-Night (Worship Night mit der „ICF-Cambodia Band“), Teamday, Ladies Night und Taufgottesdienst…… Also immer was los.
Es war ein sehr herausfordernder, aber auch sehr erfolgreicher Monat.

Claudia organisierte und moderierte auch die ersten Inner-Healing Kurse, welche sehr gut angenommen wurden. Jetzt ist sie auf und dran ein Team aufzubauen. Inner-Healing (Gebets-Seelsorge) Sessions hat sie auch schon einige gemacht und die Resonanz der Leute ist immer wieder überwältigend. Schwierige Familienverhältnisse, Angstzustände, Missbräuche werden im Gebet Gott abgegeben und die Leute erleben Befreiung und Heilung.


Siem Reap Water Festival oder Bon Om Tuk
Traditionell markiert dieses Fest das Ende der Regenzeit. Der Fluss in Siem Reap ändert dabei die Fluss-Richtung weil sich das Wasser nicht mehr zurückstaut.
Es ist ein sehr großes und beliebtes Fest bei dem traditionell Bootsrennen abgehalten werden. Es ist ein großes Spektakel und jede menge Schaulustige versammeln sich am Fluss, bummeln durch die Verkaufsstände und bewundern am Abend ein spektakuläres Feuerwerk.


Claudia geht ja regelmäßig in ein Drogen-Rehanbilitatons-Center……

Naja, hört sich eigentlich gut an, Drogen-Rehanbilitatons-Center, in Wahrheit ist es aber nur ein „Wegsperren“ und Behandlung gibt es aber keine. Die Reha wird sehr strikt von der Polizei geführt und teilweise wissen die Insassen den genauen Grund warum sie dort sind gar nicht.
Frauen und Männer sind in getrennten Zimmern, in denen sie bis zu 60 Personen reinzwängen….
Aber dreimal in der Woche kommt ein Team zu ihnen in die Anstalt, bringt Brote und erzählt den Leuten von Jesus. Sie nehmen das sehr gerne an und freuen sich immer wieder auf Abwechslung und Besuch.
Letzten Monat war dann ein sehr besonderer Moment als sich über 150 Leute taufen liessen. Es war eine ganz besondere Atmosphäre und viele Gesichter strahlten vor Freude und Dankbarkeit.


Umzug
Tja…… umziehen……
Wohnungssuche in Kambodscha ist sehr zeit- und nervenzehrend, aber nach zweieinhalb Monaten haben wir ein neues Zuhause gefunden welches etwas außerhalb der Stadt, aber sehr nahe zum ICF liegt. Die Kinder haben jetzt einen Garten und wir fühlen uns sehr wohl. Jetzt geht es drum alles einzuräumen und die Gegend und Nachbarn kennen zu lernen.
Einen ersten Abstecher zum Nachbar-Gasthaus habe ich schon gemacht und ein feines Mittags-Menü genossen.

 

Wir wünschen Euch eine sehr gute Weihnachtszeit, Gottes reichen Segen und bis bald.

Familie Dreier

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