Seit unserem letzten Eintrag ist einiges passiert.
(english below)
Ich möchte euch von nun an wieder regelmäßiger über unsere Familiensituation berichten und euch in unsere Geschichte mitnehmen.
Denn wir glauben fest daran: Gott macht keine Downgrades, sondern ausschließlich Upgrades. Seine Pläne sind nicht einfach nur „okay“ – sie sind gut, durchdacht und letztlich perfekt, auch wenn wir manches erst viel später verstehen.
„Gottes Pläne sind besser als unsere – auch wenn wir sie nicht sofort verstehen.“
Angelehnt an Jesaja 55 und Sprüche 3
Mittlerweile leben wir als Familie schon bald vier Jahre im Ländle. Wenn wir auf diese Zeit zurückblicken, können wir ehrlich sagen: Das Einleben war für uns deutlich schwieriger, als wir ursprünglich erwartet hatten.
Das Leben in Kambodscha, die Kultur, die Menschen und auch der gesamte Tagesablauf sind ganz anders als hier in Vorarlberg. Vieles war, auch wenn schon von früher bekannt, für uns ungewohnt. Manches hat Zeit gebraucht, manches Geduld und manches auch Vertrauen.
Inzwischen dürfen wir aber sagen, dass wir unseren Anker gesetzt haben. Wir sind angekommen und fühlen uns hier sehr wohl.
Wir sind überzeugt, dass Gott uns ganz bewusst Vorarlberg und ganz besonders das Städtchen Hohenems aufs Herz gelegt hat. Wir wissen heute, dass wir hier am richtigen Ort sind und dass unser Leben hier einen Sinn und eine Aufgabe hat auch wenn Kambodscha weiterhin einen festen Platz in unseren Herzen hat und wir das Land, die Menschen und unser früheres Leben dort immer wieder vermissen.
Zu unseren Khmer-Freunden besteht nach wie vor ein enger und regelmäßiger Kontakt. Wir hören und sehen uns regelmäßig und dürfen dadurch weiterhin an ihrem Leben teilhaben. Außerdem begleite und coache ich (Bernhard) ehemaligen „Schüler“, die mittlerweile selbst Leitungsverantwortung in christlichen Gemeinden übernommen haben. Es ist wunderschön und bewegend zu sehen, wie sie gewachsen sind, Verantwortung übernehmen und ihre Begabungen einsetzen.
Auch das ICF Kambodscha wächst und entwickelt sich stetig weiter. Immer wieder dürfen wir hören und sehen, wie die Samen, die wir während unserer Zeit dort säen durften, heute aufgehen, wachsen und reiche Früchte tragen.
Unsere Verbundenheit mit Kambodscha ist bis heute sehr stark. Wir möchten auch in Zukunft regelmäßig dorthin reisen, um unsere Freunde zu besuchen, Beziehungen zu pflegen, Menschen vor Ort zu unterstützen und dabei vielleicht auch ein kleines Stück unseres Heimwehs abzustreifen.
So, Damit aber dieser Beitrag aber nicht zu lange wird, werde ich euch im nächsten Post etwas ausführlicher von unseren vergangenen Jahren im Ländle erzählen. Von den Herausforderungen, den Veränderungen und von all dem Guten, das in dieser Zeit entstanden ist. Der Starschuss ist somit gefallen :o)
Vorab kann ich aber schon sagen, dass sich unsere Jungs mittlerweile sehr gut in der Schule integriert haben. Gerade am Anfang war die deutsche Sprache für sie eine große Herausforderung, da sie in Kambodscha eine englischsprachige internationale Schule besucht hatten.
Doch sie haben sich Schritt für Schritt eingelebt, viele Freunde gefunden und fühlen sich inzwischen richtig wohl. Unser Garten ist fast täglich von sechs bis zehn Kindern bevölkert – laut, lebendig und voller Leben. Und auch wenn es manchmal etwas chaotisch ist, sind wir sehr dankbar dafür.
Mehr über unsere vergangenen Jahre im Ländle, unsere Erfahrungen und darüber, wie Gott uns in dieser Zeit begleitet hat, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag.

2022

2026
A lot has happened since our last update.
From now on, I would like to share more regular updates about our family life and take you along on our journey.
We firmly believe that God does not do downgrades, He only does upgrades. His plans are not simply “okay”; they are good, carefully thought out, and ultimately perfect, even if it sometimes takes us a while to understand them.
“God’s plans are better than ours—even when we do not understand them right away.”
Inspired by Isaiah 55 and Proverbs 3
As a family, we have now been living in the “Ländle”, (as Vorarlberg is affectionately called) for almost four years. Looking back, we can honestly say that settling in was much more difficult than we had originally expected.
Life in Cambodia, the culture, the people, and the daily rhythm are very different from life here in Vorarlberg. Even though some things were familiar to us from the past, much of it still felt unfamiliar. Some things required time, some required patience, and others required trust.
Today, however, we can say that we have dropped our anchor. We have arrived, and we feel very much at home here.
We are convinced that God intentionally placed Vorarlberg, and especially the small town of Hohenems, on our hearts. Today, we know that this is where we are meant to be and that our life here has a purpose and a calling. At the same time, Cambodia continues to hold a very special place in our hearts, and we still deeply miss the country, the people, and the life we once had there.
We remain in close and regular contact with our Khmer friends. We talk and see each other regularly, which allows us to continue being part of their lives.
I, Bernhard, also continue to mentor and coach some of my former “students,” who have since taken on leadership responsibilities in Christian churches. It is wonderful and deeply moving to see how they have grown, how they take responsibility, and how they use the gifts God has given them.
ICF Cambodia is also continuing to grow and flourish. Again and again, we hear and see how the seeds we were privileged to plant during our time there are now beginning to sprout, grow, and bear abundant fruit.
Our connection to Cambodia remains very strong. We hope to continue travelling there regularly in the future, to visit our friends, nurture relationships, support people on the ground, and perhaps ease a little of the homesickness we still carry.
To keep this post from becoming too long, I will tell you more about our past few years in the Ländle in the next post. The challenges, the changes, and all the good things that have grown out of this season.
So, the starting signal has officially been given 🙂
For now, I can already share that our boys have settled into school very well. Especially in the beginning, the German language was a major challenge for them, as they had previously attended an English-speaking international school in Cambodia.
Step by step, however, they found their place, made many friends, and now feel completely at home. Almost every day, our garden is filled with six to ten children, noisy, lively, and full of life. And even though it can sometimes be a little chaotic, we are incredibly grateful for it.
You will hear more about our past few years in the Ländle, our experiences, and how God has guided and accompanied us throughout this time in the next blog post.

2022

2026
Grüß Gott in Vorarlberg













