Dreier's on Tour

on mission in Siem Reap

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Aller Roger in Kambodscha?

Hallo (Chomreabsua)

Nach jetzt dreieinhalb Wochen im schönen (und warmen) Ländle, sind wir jetzt sicher und gut im heißen Siem Reap gelandet.

Es waren dreieinhalb intensive Wochen…..
Wir haben uns sehr auf die Besuche von einigen Freunden und natürlich unserer Familie gefreut und haben es sehr genossen. Leider sind sich in dieser kurzen Zeit nicht alle Besuche ausgegangen, aber darum gibts auch diesen Blog um aktuelle Neuigkeiten zu erfahren. Und…… wir freuen uns immer wieder auf ein Mail ;o)
bernharddreier@yahoo.com

Die Cambodia Night war auch sehr gut, es waren viele Bekannte und auch einige neue „Gesichter“ zu sehen. Falls Du nicht dabei warst, werden wir im Anschluss drei Videos hochladen, damit Du trotzdem, wenigstens einen kleinen Einblick haben kannst.

Bedanken möchten wir uns vor allem an unsere Spender! Ihr ermöglicht es, dass wir uns hier investieren und einen Unterschied in diesem Land machen können.
Vielen Dank und Gottes Segen!

Bevor wir zu den versprochenen Videos kommen, zuerst mal ein Update bezüglich unserem Ankommen und der Wohnsituation:

Neuer Start mit leichten Turbulenzen

Nach einem ruhigen, aber schlaflosen Flug, sind wir am Freitagmorgen gut in Siem Reap angekommen. Wir hatten auch ein Empfangskomitee (leider haben wir vergessen ein Foto zu machen…… wir waren sehr, sehr müde) und fuhren dann auch direkt zu unserem Miethaus.

Auch dort hatten wir ein Empfangskomitee (davon gibt ein Foto ;o), das war aber nicht sehr erfreulich……


Im Eingang standen einige Motos von den Bauarbeitern und der Baustellenlärm war wieder voll im Gange. Das Haus war innen staubig und da wir wirklich sehr müde waren haben wir unser Gepäck abgeladen und sind direkt in ein Guesthouse gefahren um zu schlafen.
Nach zwei Tagen und zahlreichen Diskussions-Nachrichten mit unserer „Land-Lady“ (Vermieterin) sind wir dann wieder zurück in unser Heim gegangen.

Wir gingen dann die Baustelle begutachten, (was wir vorher wegen dem Jetlag nicht gemacht haben) und waren sehr überrascht, dass alles eigentlich schon fast fertig aussieht.
Unsere Landlady hat uns versichert, dass die Baustelle bis Ende dieser Woche beendet sein wird und das nur noch Kleinigkeiten zu erledigen sind.

Also haben wir unser „Zuhause“ wieder, sind „ausgeschlafen“, und fangen an uns wieder wohl zu fühlen. ;o)
Danke für Eure Gebete in diesem Gebiet!!

Cambodia Night (light)

Und jetzt wie versprochen die drei Videos von der Cambodia Night.
Als erstes zeigen wir Eindrücke von den drei Gottesdiensten (Celebrations).
Das ICF Cambodia hat drei Gottesdienste:
Samstag Abend für die Jugend, Sontag Morgen für die Kinder und Sonntag Abend für die Erwachsenen:

Was sind unsere Aufgaben?
Wir sind als Familie in Kambodscha und darum ist uns das Wohl unser Kinder natürlich auch sehr wichtig. Sie gehen in eine Internationale Preschool/School, also ein Kindergarten, bzw. Schule. Es ist eine sehr gute internationale Schule mit Kindern von überall her. Die Schulsprache ist Englisch und es gefällt beiden sehr gut.
Im ICF Cambodia haben Claudia und ich auch spezielle Aufgaben, dazu auch ein kleiner Film:

Claudia:

Bernhard:

Ich bin auch noch als Krankenpfleger aktiv, das aber nur einmal in der Woche am Vormittag, oder werde bei anfallender Diagnosefindung mit einbezogen.

So, das mal als kurzes Update…. ;o)

Liebe Grüße und bis zum nächsten Eintrag
Gottes Segen
Family Dreier

 

Kurzurlaub im Ländle

Hallo ;o)

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis wir nach Vorarlberg kommen.
Wir freuen uns schon auf Familie, Freunde und Bekannte zu treffen und von unseren Erlebnissen zu erzählen.
Wir veranstalten auch wieder eine Cambodia-Night im ICF Vorarlberg am 13.09.2018. Hier ist der Flyer zum Abend

Jeder ist herzlich eingeladen, Ihr könnt also gerne Werbung in Eurem Umfeld machen ;o)

Weiters werden wir am 02.09. in der Celebration im ICF Vorarlberg einen kurzen Input geben (www.icf-vlbg.at)
und am 09.09. sind wir noch im ICF St. Gallen und freuen uns auf aufregende Gespräche.

Story Time :o)

Bezüglich Erlebnissen möchten wir Euch schon mal eine kleine Kostprobe geben:
Wir mussten fast schon Hals über Kopf unser Haus verlassen……
Seit einem Monat wird bei unserem Miethaus ein zweiter Stock aufgebaut. Unsere Vermieterin meinte, dass wir nicht allzu sehr gestört werden und die Arbeiter gehen über einem separaten Eingang zur Baustelle. Es ist also problemlos weiterhin dort zu wohnen.
Jetzt war der Baulärm doch schon etwas mehr als erwartet und da die Khmer-Arbeiter keinen freien Tag haben, hatten wir 7 Tage die Woche Lärm und viele Leute auf unserem Gelände……… an Entspannung nach einem Arbeitstag war nicht zu denken…..
Letzten Donnerstag wollten wir, nachdem wir gearbeitet und die Kinder von der Schule abgeholt hatten, uns etwas hinlegen und entspannen.
Aber………
Wir staunten nicht schlecht als wir unser gesamtes Innenhaus in einem Schmutz- und Staubfilm überzogen vorgefunden hatten. Das Kinderzimmer ähnelte einem Rohbau, Bauschutt und cm. tiefes Dreckwasser überall. Liam fing gleich an zu weinen……
Bild 1: Ess- und Wohnbereich / Bild 2: Kinderzimmer
Alle Türen waren offen, unsere frische Wäsche komplett verdreckt und viele erstaunte Khmer-Augen starrten uns in unserem eigenen Haus verwundert an.
Niemand hat uns über diese „Innenbaustelle“ informiert……
Jetzt sind wir schon einige Tage in ein Hotel umgezogen, aber unsere Sachen sind immer noch alle im Haus und warten auf eine Reinigung….
Tja, „change of plans“ und unsere Vorbereitungen für Vorarlberg haben sich somit auch stark verzögert und erschwert…..
Naja, jedenfalls sind noch alle unsere Wertsachen da….. vermutlich ;o)
Wie lange wir noch im Hotel sind wissen wir nicht und wie die Geschichte noch weitergeht sehen wir dann nach unserem Heimaturlaub ;o)

Nach dieser eher unlustigen Geschichte hier noch ein paar lustige Bilder:

Wir wünschen Euch Gottes Segen und eine gute Zeit.
Liebe Grüße und bis Bald

Fam. Dreier

The Power of Prayer

Hallo Zusammen ;o)

Wie versprochen kommt das zweite Kaffeetalk-Video, genießt es ;o)

Das Team aus New York:  Emily, Rhema, Steve und Mario


Und da war noch…..
Die Vorbereitungen für unseren Heimatbesuch sind auch voll am laufen und wir freuen uns sehr euch wieder zu sehen. Wir Weden am 28. August ankommen und für gut drei Wochen im Ländle sein.
Wir werden wieder eine Kambodscha-Night machen, mit neuen Bildern und neuen spannenden Geschichten von unserem letztem Jahr.
Den Termin geben wir nächstes Mal Bekannt.

Wenn wir dann wieder zurück in Kambodscha sind kommt Liam in das erste Schuljahr. (Hier gilt das englische Schulsystem, die Kinder gehen ein Jahr früher in die Schule als in Österreich)
Das wird für ihn sicher spannend, und wir müssen uns als Familie nochmals neu organisieren ;o)
Aber, dass ist Kambodscha, das einzige was beständig ist, ist die Veränderungen.(und als Familie sowieso noch mehr ;o)

Liebe Grüße, Gottes Segen und dass Du viele Wunder mit Gott erlebst
Familie Dreier

PS: Wir bitten euch um Gebet um Weisheit wie wir unsere nächste Zeit in Kambodscha gestalten. Wir benötigen zudem mehr Finanzen und müssen unseren Spenderkreis weiter ausbauen. Bitte Betet das Gott Herzen berührt und wir auch in diesem Bereich gesegnet werden.
Danke für Deine Hilfe!

Bis Bald…….
!!!! Um ein Kommentar zu hinterlassen, drücke auf das Titelbild (Steckdose) und scroll nach unten…!!!

Important News ;o)

Hallo!

Heute möchten wir Dich über unsere Pläne und Aufgaben informieren.
Dazu gibt es ein Garten-Video :o)

Ausbildung ist ein wichtiger Schritt um aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen. Nach den Roten Khmer Ende der 70. gab es keine Schulen, keine Lehrer, alles Wissen, jeder Fortschritt wurde ausgemerzt. Das Kambodscha, das zuvor als die Perle Asiens, und eines der fortschrittlichsten Länder Asiens galt, wurde schlagartig in die Steinzeit zurück katapultiert und 1/3 der Gesamtbevölkerung wurde grausamste umgebracht.
Filmtips: „The Killing Fields“ oder „First They Killed My Father“ (auch als Buch)

Viele Eltern sehen keine Notwendigkeit für Ausbildung, da sie ja selber auch keine hatten. Deswegen werden die Kinder auch nicht in die Schule geschickt, sondern müssen arbeiten. Ihr Chance aus dem Kreislauf auszubrechen ist ohne Ausbildung gleich Null.
Wir als ICF wirken mit dem „Education Program“ dagegen.
Claudia mit dem Nähstudio, ich (Bernhard) als Musiklehrer…..
Hier ein Bericht von Srey Peak, sie ist eine von meinen Schülerinnen:
(Film ist in Englisch mit deutschem Untertitel)

Es ist überwältigend zu sehen wie sich die Schüler positiv verändern. Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwert steigert sich zusehends und sie blühen in Ihrer Persönlichkeit auf.
Srey Peak die anfangs sehr schüchtern war, steht jetzt auf der Bühne und singt aus voller Leidenschaft.

Vielen Dank für Deine Unterstützung und liebe Grüße aus Kambodscha.
Gott segne Dich
Familie Dreier
Für weitere Fragen: bernharddreier@yahoo.com
SMS oder WhatsApp : +85592200370

PS.: Wenn Du uns unterstützen möchtet dann kannst Du gerne auf der Startseite unter „wie kann ich unterstützen?“ nachsehen was es für Möglichkeiten gibt. Wir sind sehr froh über jede Unterstützung! Du ermöglichst damit, dass wir als Familie weiterhin hier wirken Können….. vielen Dank!!

Und wenn Du immer auf den neuesten Stand sein möchtest, dann gib auf der Startseite deine E-Mail-Adresse an, und Du wirst über neue Beiträge via E-Mail informiert. Normalerweise gibt es einen Eintrag pro Monat.
Letzten Sonntag waren wir auch im Wann & Wo, hier noch ein Foto vom Bericht:

 

Khmer New Year und Gottes Wunder

Hallo und liebe Grüße aus dem heißem Kambodscha ;o)

Es ist schon ein paar Tage her, aber jetzt sind wir im Jahr des Hundes in Kambodscha.
Am 15. April feiern die Khmer ihr Neujahrsfest.
Insgesamt feiern sie dreimal Neujahr, das Christliche, das Chinesische und dann auch noch Ihr eigenes Khmer New Year. Die Zeitrechnung ist aber die gleiche wie bei uns und das Neue-Jahr beginnt bei ihnen auch am 1. Jänner.
Die Khmer sind ein sehr „Festfreudiges Volk“ und da wird auch bei den Neujahrsfesten nicht gespart.

Das Khmer New-Year ist das größte und auch das speziellste Fest von allen.
Es ist ein sehr nasses Fest, da jeder und alles von oben bis unten nassgespritzt wird.
Wenn man dann unterwegs ist muss man gefasst sein, dass man mit Wasserschläuchen, Eimern, Wasserbomben und jede menge Wasserpistolen von oben bis unten nassgespritzt wird….. Ohne Ausnahmen
Und wenn mann dann so richtig nass ist, kommt noch Babypuder ins Spiel…..
Also nichts für schwache Nerven ;o)
Das Fest geht 3-5 Tage und wenn man in dieser Zeit in die Stadt fahren muss ist es am besten nur Badesachen anzuziehen.

Wir haben uns das nicht entgehen lassen und haben uns als Familie, bewaffnet mit Wasserpistolen, der Wasserschlacht gewidmet.
Hier ein kleiner Eindruck:

Dann hatten wir am 3. Mai eine special Event.
Der ICF Campus, dort wo wir unsere drei Gottesdienste feiern, wird immer schöner und mehr Spielaktivitäten werden angeboten. Darum beschlossen wir als ICF ein „Soft-Opening“ zu machen.

Soft-Opening? Was ist denn das????

Gute Frage…. ;o)
Für uns war das auch neu, aber da uns ja bewusst ist dass die Khmer gerne feiern, gibt es nun statt einem offiziellen Opening zuerst mal ein „Soft-Opening“.
Auch offiziell, aber….. eben etwas soft ;o)

Das Ziel dieses Events war es Familien zu erreichen. Ihnen den ICF Campus und die Erneuerungen zu zeigen, viele Spiele den Kindern anbieten und einen „spezial“ Gottesdienst zu halten. Special Events ziehen hier immer viele Leute an.
Es war ein eher spontaner Event und wir rechneten Tage zuvor mit ca. 300 – 400 Leuten.
Am Vortag wurde uns dann gesagt dass doch mehr kommen, also rechneten wir mit  600 – 700 Leute. Essen und alles andere wurde auf diese Einschätzung vorbereitet.

An diesem Tag kamen dann doch sehr viele Familien…… also wirklich viele……
Es kamen 1101 Leute…. Mütter, Väter und jede Menge Kinder!
WOW, das war richtig krass!!
Es war eine geniale Stimmung und ein unvergessliches Event.
Krass war auch, dass am Ende das Essen für alle gereicht hat!
Das erinnerte uns an die Geschichte in der Bibel:

Lukas 9, 10-17

(zum selber lesen!! ;o)
Wir hatten eigentlich zu wenig, aber Gott war mit uns und spürbar vor Ort!

Hier ein kleiner Eindruck

Wir wünschen Euch, dass auch Ihr die Wunder Gottes in eurem Alltag erlebt.
Er ist real und lebendig, es lohnt sich Ihn zu suchen!

Gotts Segen und liebe Grüße aus Kambodscha
Fam. Dreier

 

Gebetsanliegen:
Wir wissen dass Gott genug hat, aber er sagt auch in Jakobus 4,2:

„Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet“

Bitte betet für uns, dass wir als Familie mit Gesundheit und Weisheit, Schutz und Finanzen gesegnet sind. Es kommen immer wieder neue Herausforderungen auf uns zu, da benötigen wir Gottes Führung.
Danke für Euer Gebet und Unterstützung.
Gott Segne Euch

Durchbreche den Kreislauf der Armut

Hallo!

Heute möchten wir Euch „Kambodscha“ etwas genauer vorstellen.
Die Geschichte ist sehr bewegend.
Vom fortschrittlichsten bis zum ärmsten Land in Asien.
Kambodscha erlebte ein brutales Regime der Roten-Khmer in den 80ern dessen Folgen noch sehr spürbar sind.

Heute sieht es in Kambodscha so aus:

ICF hat sich auch zur Aufgabe gemacht den „Kreislauf der Armut“ zu durchbrechen und Kinder und Familien zu unterstützen und zu fördern.

Aktuell werden durch das Kids-Sponsorship 325 Kinder (bzw. deren ganze Familie) unterstützt.
Sie werden von den ICF Caseworkern betreuet. Diese helfen ihnen in schwierigen Situationen, gehen mit ihnen zum Arzt, reden mit ihnen und schauen, dass die Kinder auch wirklich in die Schule gehen.
(….und noch vieles mehr)

Wie im Film schon gesagt liegt die Analphabeten Quote bei 26%
also jeder vierte Kambodschaner kann weder schreiben noch lesen. (!!)

Eine gute Bildung ist grundlegend um aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen. Wir, als ICF-Kambodscha fördern die Kinder nicht nur schulisch, sondern auch sozial und mit christlichen Werten.
Sie hören zum ersten mal, dass es einen Gott gibt der sie liebt.

Seit dem Regime der Roten Khmer ist „Leiterschaft“ eher negativ behaftet und kaum ein Khmer kann, bzw möchte leiten. Ein Land benötigt aber gute Leiter und deswegen investieren wir uns in Jugendliche um ihr Leiterpotential zu fördern.
Die „junior-leader“ übernehmen Aufgaben im ICF und werden wöchentlich geschult.

ICF Junior-Leader:
 (sorry… schlechte Qualität)

Jedes Wochenende erreichten wir im ICF rund 1000 Kinder und Jugendliche und haben die Möglichkeit eine junge Generation mit guten Werten und mit dem Evangelium zu prägen.

Liebe Grüße

Familie Dreier

PS.: Du möchtest mithelfen?
Auf unserer Startseite unter: „Wie kan ich unterstützen?“ erfährst Du mehr
wir Du uns helfen kannst.

Impressions of Cambodia

Hallo ;o)

Heute zeigen wir euch wiedermal ein paar Eindrücke aus Kambodscha und einen kurzen Film von einem „typischen“ Sonntag.
Wir sind jetzt bald eineinhalb Jahre hier und immer wieder überrascht uns die
Kreativität und der Erfindergeist (oder Mut?) so mancher Khmer.

Auch die Essgewohnheiten werden wir wohl nicht alle übernehmen, obwohl die Khmer-Küche generell sehr sehr lecker ist.

Hier und wieder überraschen uns auch lustige Situationen (VSZ-Tschagguns :o)

und die Lebensfreude ist wirklich ansteckend

Und wie sich so ein typischer Sonntag anfühlt könnt ihr hier mal etwas miterleben:

Wir freuen uns auch über Nachrichten von Euch und falls ihr Fragen habt könnt ihr euch auch gerne melden.
bernharddreier@yahoo.com

Liebe Grüße
Die Dreiers

Growing Roots – verwurzelt und kräftig

Unser Jahresmotto für das ICF Cambodia ist:

growing Roots – tief verwurzelt

Was bedeutet, dass wir als Kirche speziell unsere Mitarbeiter schulen
und trainieren, dass sie tiefer in Gottes Wort und Seiner Realität verwurzelt sind.
Denn wenn sie tief verwurzelt sind tragen sie es in ihr Umfeld hinaus.
Zu ihren Familien, den Dörfern, den Kindern und Freunden.
Wir glauben dass dies viel Frucht bringt und dass es Gottes Plan ist für 2018.

Die Khmer sind generell ein sehr respektvolles und freundliches Folk.
Wenn man hier lebt erkennt man jedoch dass sie in einer komplett anderen Werte- Welt leben als wir das gewohnt sind.
Das ist ja nicht generell schlecht, aber gewisse „Werte“ sind für eine funktionierende Gesellschaft doch sehr wichtig.
Ehrlichkeit, Treue und Vertrauen wird in ihrer Kultur eher klein geschrieben.
Das macht es im Alltag nicht besonders einfach. Es baut Mauern auf so dass das
Vertrauen kaum wachsen kann.

Wir in unserer westlichen Welt leben ganz natürlich mit den Biblischen Werten,
auch wenn schon einige nicht mehr wissen das es Gottes Gebote sind, die wir in unserer Verfassung eingebettet haben.
Stehlen wird bei uns bestraft, niemand möchte bestohlen werden.
Hier ist stehlen oder lügen nicht so schlimm.
Mit hohen Mauern, schweren Toren und teilweise mit Security-Guards werden Häuser bewacht.
Das ist nur ein Beispiel…….
Und das betrifft alle, Khmer und Barang (so werden „alle“ Ausländer bezeichnet…..)

An einem Wochenende kommen über 1000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ins ICF. Wir können hier in eine neue Generation investieren und sie mir guten Werten prägen. Zum einen können wir sie lehren (Predigten oder diverse Kurse anbieten) zum anderen, und das ist sehr effektiv, können wir ihnen diese Werte vorleben.

Das fängt an, dass man ihnen ein gesundes Familienleben vorlebt, oder dass man ehrlich zu ihnen ist und nicht immer alles „schön“ redet.
Mir ist bewusst, das dies alles Herausforderungen darstellen die wir in Europa auch gegenüberstehen, aber hier liegt dies alles noch viel mehr brach und wird als normal betrachtet. Eine andere Möglichkeit ist es sie vor Ort zu besuchen und sich mit den Menschen auszutauschen.

Claudia geht in die Dörfer und baut Kontakt zu Müttern auf. Das ICF hat in den Dörfern Small-Groups wo sich Claudia investiert und auch Inputs gibt. Hier werden die Wurzeln gedüngt ;).

Das Titelbild zeigt ganz deutlich dass Wurzeln auch ein Imposantes, scheinbar unzerstörbares Gebäude wie das Angkor Wat in die kniete zwingen und Mauern brechen kann.
Der Grund ist einfach….
Das Gebäude ist tot, es bleibt wie es ist.
Die Wurzeln dagegen leben. Sie gedeihen wenn sie gute Nahrung bekommen und überwuchern das alte.
Natürlich braucht es Zeit, aber das Resultat wird kommen!
Deswegen investieren wir dieses Jahr in gute, tief verankerte Wurzeln.

Gottes Segen und liebe Grüße
Die Dreiers

រីករាយ​ឆ្នាំ​ថ្មី 2018

រីករាយ​ឆ្នាំ​ថ្មី 

das bedeutet „Frohes neues Jahr“ (in Khmer-Schrift)
Ein neues Jahr, und neue Wunder die wir erleben dürfen

Wow, und schon wieder ein Jahr verflogen…..
Wir sind gespannt was es schönes mit sich bringt und welche Herausforderungen wir überwinden können.
Trotzdem möchten wir Euch noch kurz einen Einblick von unserer letzten 2017 Woche weitergeben.
Es war doch einiges los.

Kurz vor Weihnachten ging Ich (Bernhard) mit zwei ICF-Caseworker mit in das Dorf das sie betreuen. Ein Mann hatte sich vor einigen Wochen beim Jagen verletzt, eine Schussverletzung…… ;o)
Da ich ja Krankenpfleger bin haben sie mich gebeten die Wunde anzusehen und wenn möglich zu versorgen da das hiesige Spital nicht viel erreichen konnte.
Es war aufregend, die Fahrt dahin und dann noch neue Leute kennen lernen….
Der Mann war sehr froh dass jemand zu ihm kam um die Wunde zu untersuchen, er hatte schon lange Schmerzen im Bein. Trotz spartanischen Mitteln konnten wir die Stelle gut versorgen und auch noch für den Mann und seiner Familie beten.
Seither bekomme ich fast wöchentlich solche Fälle, was mir aber auch sehr gut gefällt und ich auch gerne mache.

Claudia hat jetzt auch angefangen die Khmer-Schrift zu Lernen.
Sie haut sich da voll ins Zeug damit sie mit den Einheimischen besser kommunizieren kann.
Sie ist auch in einer Smallgroup (Hauskreis) in einem Dorf dabei und hat schon inputs gegeben. Sie hat da wirklich eine große Gabe.

Tja, dann war Weihnachtsabend im ICF.
Wir haben schon davor berichtet, aber hier habt ihr auch noch ein kleines Video zum ansehen ;o)

Ja und am nächsten Tag, den 25.12. haben wir mit unserer Familie Weihnachten gefeiert und am Abend ein paar Freunde zum Weihnachtsdinner eingeladen.
Weihnachten wird in Kambodscha nur in den Touristengebieten gefeiert, ansonsten ist dieser Tag für die Khmer kein besonderer.
In Siem Reap, wo wir wohnen, sind viele Hotels mit krassen Lichterketten und Rentier-Schlitten mit Santa Claus geschmückt.

Danach ging es mit einer befreundeten Familie in ihr Heimatdorf.
– Kampong Speu –
Drei Tage in einem unberührtem, typischen Khmer-Dorf.
Frühstück, Mittags und Abends gab es Reis, schlafen auf dem Boden und Duschen mit der Schöpfkelle… das war ein schönes Erlebnis für die ganze Familie.
Wir gingen Krebse sammeln, Fische fangen, jede menge Leute besuchen und diverse (spezielle) Früchte ernten und verspeisen. es war einfach genial.. Kambodscha haut nah.

Danach waren wir noch in Phnom Penh und besuchten unsere Freundin Tina.
Die Gegensätze könnten nicht größer sein. Nur 45min Busfahrt und eine komplett andere Welt.
Aber auch diese drei Tage konnten wir gut genießen ;o)

So, und jetzt sind wir gespannt was dieses Jahr so mit sich bringt ;o)

Liebe Grüße
Und bis zum nächsten Update.
Die Dreiers

 

 

Frohe Weihnachten

Wow, was für ein krasser Monat…… Dezember, die eigentlich besinnliche Zeit in Europa, bei der der Stress dann aber doch mehr überwiegt…..

Hier ist alles „etwas“ anders.
Die Temperaturen lassen nicht viel Weihnachtsstimmung aufkommen, auch wenn es mit nur 15° in der Nacht untypisch kalt ist.
Dennoch haben wir in dieser Zeit speziell viele Einsätze.
Zum einen hatten wir in vier Dörfern Weihnachtsfeiern und verteilten dabei 370 Körbe mit Essen und Hygieneartikel für die Familien.
Hier ein paar Eindrücke:

Dann hatten wir am 10.12. schon die Kids-Weihnachtscelebration.
Das war auch eine krasse Erfahrung. Ca. 1400 Kinder und Erwachsene waren im ICF Campus. Sie hörten die Weihnachtsgeschichte und alle Kinder bekamen auch noch coole Geschenke.

Und einen Samstag danach, am 16.12. hatten wir noch die Weihnachtscelebration für die Teenager. 870 Teenager kamen zusammen und hatten einen unvergesslichen Abend.



Und heute, am 24.12. war der Gottesdienst für die Erwachsenen.
Wir sind jetzt gerade erst nach Hause gekommen und bereiten alles für den nächsten Morgen vor. (wir feiern als Familie am 25, da wir heute kaum Zeit dazu hatten….)
Es war heute richtig genial, zwei von unseren VIP Khmer-Familien-Freunden, die wir eingeladen haben, sind gekommen und wir hatten einen sehr schönen Weihnachtsabend mit typischer (sehr feiner) kambodschanischer Küche und sehr guten Gespräche über das Geburtstagskind (Jesus ;o)

Liebe Grüße und Gottes reichen Segen.
Genießt die Zeit und feiert den Geburtstag unseres Erlöser’s.

Family Dreier

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