Warning: file_exists(): open_basedir restriction in effect. File(/var/log/httpd/php.log) is not within the allowed path(s): (/home/.sites/91/site8275054/web:/home/.sites/91/site8275054/tmp:/usr/share/pear) in /home/.sites/91/site8275054/web/wp-content/plugins/security-malware-firewall/security-malware-firewall.php on line 1744 Allgemein – Dreier's on Tour

Dreier's on Tour

Mission in Siem Reap

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 6)

Kambodscha pulsiert

Hallo und liebe grüße aus dem heissen Kambodscha

Vorab einen schwank aus unseren nahen Zukunftspläne:
Wir hatten unseren ersten „Garten Verkauf“ und haben uns schon von einigen Sachen getrennt. Es sind jetzt noch 2 Monate bis wir in das Flugzeug zurück nach Österreich steigen, aber es gibt noch einiges zu erledigen.
Abschied nehmen, Projekte abschliessen oder übergeben, Sachen verkaufen……
also, uns wird es nicht langweilig….
Einen genauen Plan, wie es dann in Österreich weitergehen soll, haben wir noch nicht.
Wir wissen aber dass wir auf Gott vertrauen können und dass Er uns führt.
Auch unsere Wohnsituation ist noch unklar, aber wir suchen eine Bleibe zwischen Bregenz und Feldkirch. Falls Du etwas weißt oder hörst bitten wir Dich uns zu kontaktieren, wir sind sehr dankbar für jede Info.  bernharddreier@yahoo.com
Generell freuen wir uns sehr auf Österreich, aber anderseits verlassen wir Kambodscha sehr ungern, da wir doch einige tiefe Freundschaften geschlossen haben. Abschied nehmen ist nie einfach, aber da wir wissen das dass im Moment der richtige Schritt ist, geht er relativ gut.

So, jetzt zu Kambodscha:
Letzte Woche haben wir „Khmer Neu Jahr“ gefeiert und es war ein extrem imposantes Ereignis. Da die letzten zwei Jahre wegen Corona keine Feiern stattfinden konnten, haben es die Khmer dieses Jahr so richtig krachen lassen.
Tausende Khmer und einige Touristen strömten aus Phnom Penh und den umliegenden Dörfern nach Siem Reap und haben während einer drei tägigen Wasserschlacht das neue Jahr gefeiert.


Siem Reap war in diesen Tagen unmöglich trocken zu erreichen. Sobald man auf die Strasse ging standen schon Kinder und Erwachsene parat um jeden der vorbeifährt klitsch nass zu machen. Was bei den aktuellen Temperaturen auch eine willkommene Abkühlung darstellte.
Die Innenstadt war berstend voll und alles war auf den Beinen.
Wir haben uns dann auch, mit Wasserpistolen eingedeckt, in Richtung Innenstadt gewagt und auch mitgemischt. War richtig erfrischend ;o)
Im ICF hatten wir in diesen drei Tagen auch spezielle „Khmer New Year“ Programme, die auch seh gut von Teenagern und Kindern besucht waren.
Zwischen drin hatte auch noch Lenny seinen Siebten Geburtstag bei dem einige Kinder zu uns auf Besuch kamen und eine gute Zeit hatten.
Alles in allem war es eine sehr ereignisvolle und aufregende Woche.

ICF
Letzte Woche hatten wir dann noch die „ICF Encounter (worship-) Night“.
Es war ein sehr spezieller und entspannter Abend! Wir waren extrem begeistert wie Gott diesen Zeit nutzte um Menschen zu berühren und wie seine Gegenwart tiefen Frieden brachte.

Wir feierten dieses Jahr Ostern erst eine Woche später (wegen Khmer New Year) und auch dieser Gottesdienst war ein großes Ereignis. Es haben ein paar Leute ihr Leben Gott gegeben und buddhistische und okkulte Armbänder (soul ties and witch craft) wurden abgeschnitten und viele Menschen haben Gottes Gegenwart erlebt.

Zusätzlich haben wir auch noch unser erstes „Worship-Dance-Video“ veröffentlicht.
Es ist ein Lied das wir als ICF Worship-Team geschrieben haben und welches die Kraft vom Gebet beschreibt. Das Video widerspiegelt alltägliche Lebenssituationen der Khmer und bringt die Botschaft von der Kraft des Gebets extrem gut mit super Tanzeinlagen rüber.
Alle Statisten sind Leute aus dem ICF, es sind keine professionelle Tänzer oder Schauspieler dabei, aber das lange Proben hat sich definitiv ausgezahlt.
Speziellen Dank hierfür an Anita Siegenthaler aus der Schweiz die das Storyboard schrieb und die Choreografie mit den Statisten einstudiert hat.
Hier das Video:

So, jetzt aber genug, wir müssen jetzt weiter „Ausmisten“ und Leute verabschieden.
Bis Bald
Fam. Dreier

 

Time to change

Hallo und liebe grüße aus Kambodscha

Wenn Gott ruft möchten wir folgen

Heute haben wir etwas bekannt zu geben, was uns einerseits Freude und andererseits Herzschmerz bereitet.
Aber wir als Familie haben uns entschieden Gottes ruf zu folgen und auch dementsprechend zu handeln.
Aber da es einfacher ist das zu erklären, gibt es heute eine Video:

 

Weitere Informationen folgen

Liebe Grüße
Familie Dreier

Frohe Weihnachten

Fröhliche Weihnachtsgrüße aus dem 28° kalten Kambodscha.

Ja, hört sich komisch an, aber für uns fühlt es sich ziemlich winterlich an, da die Temperaturen in der Nacht bis unter 17° fallen können.
Aber das ist nicht der Hauptgrund für unser neuen Beitrag.
sondern:

ICF Kambodscha hatte letztes Wochenende die lang ersehnte Wiedereröffnung!!!!

Endlich!! nach knapp 2 Jahren (mit einer 6 wöchigen Unterbrechung) hatten wir letztes Wochenende endlich die Türen wieder öffnen können.
Der Zeitpunkt war ideal, die Leute hungrig und wir konnten sehr sehr viele Khmer mit der Weihnachtsbotschaft erreichen.
Mit spontanen Gebets- und Worship Zeit, Bekehrungen und sonstigen Zeugnissen war das Wochenende ein  mega highlight für uns alle.
Zu unseren 5 Celebrations konnten wir über 1800 Menschen begrüßen und viele neue Kontakte knüpfen….. WOW, was für ein Wochenende!! Praise God!!
Es war einfach überwältigend und eine sehr gute Zeit!

Somit senden wir sehr erfreuliche Weihnachtsgrüße aus Kambodscha zu Euch in die warme Stube und wünschen eine gesegnete Zeit.

Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren (lukas 2:11)

Gott wirkt zur richtigen Zeit, wir müssen manchmal nur etwas geduldig sein ;o)
Gott segne Euch

Hope is Rising

Seit dem letzten Eintrag hat sich in Kambodscha einiges geändert.

So schnell wie der Lockdown gekommen ist, so schnell war er wieder (nach über zwei Wochen) wieder weg.
An Morgen vor der Aufhebung wurde noch 250 Dollar Strafe für Hausverlassen verhängt, am Mittag wurde der Lockdown aufgelöst und am Nachmittag war die Innenstadt mit Menschen überfüllt.
Kurz darauf wurden die Testungen nur noch auf „verdächtige“, also nur Personen mit klaren COVID Symptomen, durchgeführt, was natürlich ein krasser Rückgang der positiv getesteten Personen verursachte.

Cambodia – Kingdom of Wonders

Kambodscha hat daraufhin sämtliche Versammlungen, Hochzeiten und Feste wieder bewilligt und auch alle Schulen geöffnet.
Zur großen Freude unserer Kinder! (Und für uns ;o)
Die Einreise nach Kambodscha war trotzdem nur noch mit Quarantäne möglich, erst seit ein paar Tagen haben sie die Quarantäne für immunisierte Einreisende Komplet aufgelöst. (Ihr könnt uns gerne besuchen kommen 😉

Wir haben lange abgewartet und überlegt wie der nächste Schritt bezüglich Heimaturlaub aussieht. Diesen haben wir zunächst ja für Dezember/Jänner geplant, aber da sich die Einreisebestimmungen fast täglich änderten nicht fixieren können.
Mit der momentanen Situation in Österreich und Kambodscha habe wir aber entschieden diesen Urlaub zu verschieben und Mitte 2022 nach Österreich zu kommen….
Wir freuen uns und hoffen endlich wiedermal unsere Familie, Freunde und Bekannten zu sehen.


ICF Cambodia:
Das Land öffnet sämtliche Entertainments, aber mit religiösen Versammlungen sieht es doch noch anders aus.
Da zu beginn alles noch sehr unsicher war und sich alles sehr schnell Ändern kann, haben wir noch etwas zugewartet mit der Wiedereröffnung der Kirchen.
Dennoch haben wir wieder mit den Haus-Celebrations angefangen und erleben hier einen großen anklang.
Mit heutigem Stand haben wir entschieden die „Türen“ von ICF Cambodia mit 18/19 Dezember wieder zu eröffnen und starten gleich mit zwei Celebrations mehr. Das bedeutet dass wir Samstag und Sonntag insgesamt 5 Gottesdienste haben werden.
Juhuuuu, endlich wieder!!!!
Nun sind wir in den Vorbereitungen für die Weihnachts-Celebration und freuen uns mächtig darüber vielen Menschen die Weihnachtsgeschichte zu erzählen.

Uns persönlich als Familie geht es gesundheitlich sehr gut, die Kinder freuen sich wieder in die schule zu gehen und wir sind momentan beschäftigt mit ICF Vorbereitungen.

Vielen Dank für Eure/Deine Gebete und Unterstützung.
Bleibt Gesund und Gottes Segen 
Familie Dreier

Lockdown Rote Zone

Hallo

Heute mal ein sehr aktuelles und eher beunruhigendes Update über die letzten paar Tage.
Die Corona-Politik ist überall ziemlich dubios, hier in Kambodscha scheint es die spitze vom Eisberg zu sein.
Ich versuche mal eine sehr knappe Übersicht über die momentane, sich täglich ändernde, Situation zu schildern:

Liam und Lenny sind immer noch im Home-Schooling (Gefühlt seit 1,5 Jahren), aber nach Gerüchten zufolge sollen die Schulen bald wieder geöffnet werden. Diese guten Neuigkeit wurden vor 14 Tagen ziemlich laut, auch wenn sie nicht offiziell bestätigt war waren alle sehr hoffnungsvoll.

Vor 9 Tagen schreibt die offizielle (einzige..) Nachrichtenagentur „Khmer-Times“, dass mittlerweile 97,88% (!!) aller Erwachsenen zweifach gegen Corona geimpft sind.
Wow, ich denke eine weltweite Sensation!! Unsere Hoffnung auf etwas mehr Normalität stieg noch mehr ….. wobei……ob diese %Zahl stimmt…. ;o)
Vorbereitungen für die Eröffnung der ICF Church wurden getroffen.

Dann die Ernüchterung: Laut Khmer-Times werde keine Schulöffnung erfolgen bevor nicht alle 6-12 Jährige geimpft sind……. das war jetzt doch sehr überraschend.

In Siem Reap sind sehr wenige Covid Fälle bekannt, dennoch ist die Ausgangssperre seit Monaten aufrecht.
Letzten Freitag wurde plötzlich ein Foto im Sozialen Netzwerk veröffentlicht, die zeigt, dass Siem Reap in eine Rote Zone umgewandelt werden könnte…..den Grund kennt niemand so genau.
Es gibt kaum Fälle von Covid infizierten geschweige ein outbreak.
Am selben Tag wurde um 13:30 offiziell bestätigt, dass wir seit 13:00 in einer Roten Zone sind und die ganze Stadt sofort in Haus-Quarantäne muss.

Das Soziale Netzwerk lief heiß, niemand wusste was da kommt aber alle waren einig, diesmal wird es sehr strikt.
Es gibt keinen bekannten Corona Ausbruch, die Stellungnahmen „Warum“ dieser Lockdown kommt sind schwammig, undurchsichtig und nicht nachvollziehbar.
Die Polizei machte regelrechte Prozessionen durch die Stadt. (siehe Video unten)
Jeder der noch mit dem Roller unterwegs ist wird festgehalten und der Roller konfisziert. Polizeipräsenz ist überall.
Ich konnte glücklicherweise noch schnell in den Markt etwas Lebensmittel einkaufen, beim rausgehen standen schon jede menge Polizisten und schlossen den Markt quasi hinter mir zu.


Ich musste mehrere Polizeisperren passieren um dan noch rechtzeitig zu Hause zu sein.

Alle kleinen Läden und alle Märkte wurden von der Polizei geschlossen.
Selbst der kleine Laden um die Ecke ist zu und wer aus dem Haus geht wird von der Polizei bestraft.
Die voraussichtliche Dauer ist eine Woche…. aber, wie gesagt, es ändert sich hier wirklich stündlich und aus Erfahrung wird hier alles sehr schnell und gerne verlängert ….

Uns als Familie geht es gut, die Kinder haben online Unterricht und die Vorräte müssten reichen.
Aber die Bevölkerung von Siem Reap leidet enorm, das Essen is sehr knapp und das herankommen an Lebensmittel ist für die Bevölkerung sehr schwierig. Es werden Fische aus allen möglichen Tümpeln gefangen und der viele Regen der einige Gebiete überschwemmt, setzt zusätzlich zu.
Die Strassen sind leer und die Hoffnungslosigkeit und Angst ist sehr groß in der Bevölkerung.

Wir Bitten Euch um Gebet für die Situation und für weise Entscheidungen der Regierung.
Vielen Dank für Eure Unterstützung.

4136E78A-B228-412E-A877-FE0877BD1394

 

Update aus Kambodscha

Hallo liebe Freunde

Nach längerer Pause mal wieder ein „update“ in Video Format.
Es gibt vieles zu berichten….. aber hier mal ein ausschnitt:

liebe Grüße und Gottes Segen
Familie Dreier

New Sound for Cambodia

Hallo

Wow!!! vor 4 Jahren war im ICF nur playback und selten ein instrument auf der Bühne. Teilweise mit abgestellten Mikros weil der Gesang war….. naja, er war ab und zu da ;o)  Jetzt können wir zurück schauen und sagen,
WOW!! es hat sich einiges getan!!

Heute möchten wir Euch unser neues Video vorstellen ;o)
Wir sind extrem ermutigt, erfreut und dankbar dass wir ein teil unserer Encounter-Night mit Euch teilen können!

Gesangs- Gitarre- Schlagzeug- und Keyboard Unterricht haben sich ausgezahlt und es kommen immer mehr junge khmer auf den Geschmack und wollen ein Instrument lernen.
So eine Musik-Produktion ist hier in Kambodscha revolutionär und noch sehr neu für viele. Wir haben schon einige ermutigende feedbacks erhalten und sind gespannt, was dieses Video noch alles bewirkt.
Aber seht selber und taucht mit uns in eine wundervolle worship-zeit ein:
Gott segne Euch

 

Empower Cambodians

Hallo
Heute möchten wir Euch unseren Worshipleiter Tom Gnong vorstellen:

Tom ist in der Provinz Kompong-Thom (Kambodscha) aufgewachsen.
Sein Dorf liegt ca. 5 Stunden von Siem Reap entfernt. Seine Eltern waren einfache Reisbauern und er hatte 4 Geschwister.

Die Nachkriegszeit hat er nur schwach miterlebt. An was er sich aber noch gut erinnern kann ist, dass neben seinem Schlafzimmer Fenster ein altes Gewehr und eine gebrauchte Panzerfaust lag, die niemand wegräumen wollte. Generell aber hat er nicht viel von den Roten-Khmer-Regime mitbekommen, es wurde auch nie thematisiert. Was er aber schon früh gelernt hat war, dass er, wenn er die Kühe hüten sollte sehr vorsichtig sein muss, weil die Felder immer noch voller Landminen waren.

Als er 6 Jahre alt war verließ sein Vater die Familie, um außerhalb der Provinz zu arbeiten um Geld für die Familie zu verdienen. Er kam aber nie mehr zurück oder schickte Geld. Er war einfach spurlos verschwunden.

Eines Tages mussten er und sein älterer Bruder auf die Kühe der Großmutter aufpassen. Sein Bruder ist dabei auf eine Landmiene getreten und wurde getötet.

Tom war damals 7 Jahre alt. Im selben Jahr noch starb auch sein jüngerer Bruder an Dengue-Fieber. Es gab damals, wegen den Roten-Khmer, kaum Ärzte oder Spitäler und ohne Behandlung sind damals viele Menschen an Dengue-Fieber gestorben.

Nach diesen Schicksalsschlägen kurz aufeinander wurde seine Mutter sehr depressiv. Sie war wie gelähmt und konnte nicht mehr für die Familie sorgen. Die drei Brüder mussten also alles organisieren. Sein ältester Bruder brach die Schule ab und fing an zu arbeiten damit die Familie finanziell über die Runden kam. Auch Tom musste damals viel arbeiten.

Tom ging nur sporadisch in die Schule. Bildung hatte zu dieser Zeit keinen großen Stellenwert. Man musste überleben.

Er und sein jüngerer Bruder verbrachten die meiste zeit damit Fische zu fangen oder Reis zu ernten.

Als Tom 9 Jahre alt war kam ein Freund seines Vaters zu seiner Familie und berichtete, dass sein Vater gestorben sei. Wieder ein Schicksalsschlag für die Familie und seine Mutter wurde immer mehr depressiv.

Einige Jahre später erfährt eine Christliche Organisation namens PCL (People for Care and Learning) von seiner Familie und deren Situation. Sie besuchten sie in ihrem Dorf und nahmen sie in ihr Projekt auf. PCL brachten ihn, seinen jüngeren Bruder und seine Mutter nach Siem Reap.
In dieser Organisation wurde ihm eine gute Ausbildung angeboten und er bekam viel Unterstützung und wurde gefördert. In dieser Zeit entdeckte er auch seine Leidenschaft und Begabung für Musik.

PCL half auch seiner Mutter. Sie bekam gute Behandlungen, erholte sich allmählich von der Depression und wurde als Köchin angestellt. Sein älterer Bruder war zu alt, um am Bildungsprogramm teilzunehmen, also verließ er Kambodscha und begann in Thailand zu arbeiten.

In dieser Zeit im PCL hörte Tom auch viel von Jesus und er und seine Familie beschlossen Jesus nachzufolgen. Ein ganz neues Leben begann für sie alle.

Nachdem Tom die Schule bereits abgeschlossen hatte, erzählte ihm seine Mutter, dass sie gehört habe, dass sein Vater doch noch lebe!! Er sei in einem Gefängnis nahe der Grenze zu Vietnam. Dieses Gefängnis ist als eines der härtesten Gefängnisse in Kambodscha bekannt.

Als sie ihn im Gefängnis besuchen durften, erzählte er ihnen, dass er von seinem Freund betrogen wurde und die Polizei ihn ohne Grund festnahm. Er durfte keinen Kontakt zur Außenwelt haben, deshalb konnte er nicht mit seiner Familie in Kontakt bleiben. Sein Vater berichtete auch, dass er Christ sei. Er habe sich im Gefängnis taufen lassen, nachdem er einen Prediger über Jesus sprechen hörte.

Einige Zeit später besuchte der kambodschanische König Sihanouk das Gefängnis und wollte einige „gut erzogene“ Menschen begnadigen. Einige Gefängnisbeamte setzten sich für seinen Vater ein und somit konnte er nach 15 Jahren Gefängnis wieder in die Freiheit.

Nach seiner Freilassung zogen seine Eltern wieder gemeinsam in ihr altes Haus in der Provinz Kompong-Thom. Tom und sein jüngerer Bruder Teng blieben aber in Siem Reap, wo sie viele Freunde und ein neues zu Hause gefunden haben.
Später arbeitete Tom als Musiklehrer mit PCL und unterrichtete viele junge Khmer in den umliegenden Dörfern.

Seit 1,5 Jahren arbeitet Tom jetzt im ICF Kambodscha und bereichert unser Team als Worship-Leader.

Er ist ein sehr talentierter junger Khmer und hat eine große Gabe und Leidenschaft jungen Menschen Musik und Fußball beizubringen. Tom is sehr begabt Menschen zu begeistern, er hat ein sehr großes Herz und ist sehr hilfsbereit. Er ist eine sehr große Bereicherung für unser Worship-Team. Ich bin sehr dankbar dass ich ihn als sein Coach trainieren kann und wir gemeinsam das Worship-Ministry voran bringen.

 

Emergency Packages für die Familien in Kambodscha

Hallo, und ein gesegnetes neues Jahr!!

Heute möchten Wir euch etwas über die momentane Situation in Kambodscha informieren.

Corona hat ein tiefes Loch in die Wirtschaft von Kambodscha geschlagen.
Unzählige Firmen, Kleinunternehmen, Familienbetriebe und Restaurants sind wegen dem ausbleibenden Tourismus pleite gegangen und mussten dicht machen.

Auch in Österreich und Europa hat diese Pandemie eine große Auswirkung.
Der Unterschied liegt aber darin, dass wir in Österreich in einem
Sozial-Staat leben (Gott sei Dank) und dass wir in Krisen vom Staat unterstützt werden.
Hier in Kambodscha schaut es ganz anders aus. Es wird mehr Schulden bei Bankinstituten gemacht, als überlegt.. „Wie kann ich mir Geld für später anlegen…“
Die Vorsorge und Anspar-Kultur ist hier gleich null.
Kambodscha liegt mit den meisten Mikrokrediten im Weltranking auf vorderstem Platz. Quasi jede Familie hat mindestens einen Kleinkredit aufgenommen, kann diesen aber jetzt nicht mehr zurückzahlen.
Die Bank fordert aber die Raten ein und es wird buchstäblich gepfändet, „bis zum letzten Hemd“.
Der Staat Kambodscha hat für solch eine Krise keine Strategie oder Geldvorräte angelegt, jeder ist auf sich selber gestellt und kann mit keiner Hilfe von Seiten des Staates rechnen.

Hier ein Fallbericht aus Kambodscha

Viele Familien haben nur noch Schulden. Die „letzten Reserven“ sind ausgeschöpft. Sie sind verzweifelt, hoffnungslos und hungrig.

Im ICF helfen wir diesen Familien in unserem emergency-packages Projekt.
Sie bekommen genug Nahrungsmittel für eine Familie und können sich gratis Kleider aussuchen.
Zur Zeit haben wir 350 Familien aus den umliegenden Dörfern im Programm.
Ziel ist es, die Familien nicht nur mit dem Notwendigsten zu versorgen, sondern sie auch nachhaltig zu fördern. Sie bekommen Schulungen und werden dazu trainiert als Selbstversorger unabhängig ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Tatsächlich konnten wir bereits einige Familien erfolgreich aus dem emergency-packages Projekt entlassen da sie nun stark genug sind ihre Familie selber zu versorgen.
Unsere Sozialarbeiter bleiben immer im Kontakt mit den Familien und suchen immer wieder Lösungen für anfallende Probleme.

Die Emergency Pakete werden im ICF Campus Gelände verteilt, und damit es überschaubar ist, wird die Verteilung auf verschiedene Zeiten und Gruppen aufgeteilt.
Hier ist ein Ausschnitt wie so eine Verteilung abläuft:

Die Menschen sind sehr dankbar und freuen sich immer wieder zum Campus zu kommen, eine Abwechslung zum „grauen“ Alltag zu bekommen und etwas Freude und Hoffnung zu tanken. Ein parallel laufendes Kinderprogramm macht die Package-Verteilung zu einem Familien Event.

Die Menschen hier in Kambodscha sind dankbar für jeden Beitrag.
Für mehr Informationen hier klicken: emergency-packages

Liebe grüße aus Kambodscha
Gott segne Euch

Familie Dreier

 

 

Frohe Weihnachten

Was für ein bewegendes Jahr…..

Auch hier in Kambodscha hat sich in kurzer Zeit vieles verändert und das ohne pause….. wie auch in der restlichen Welt..
Wie kann das sein….. ein Virus, und die ganze Welt ist aus den Angeln.

Umso mehr erinnern wir uns in der Weihnachts-Zeit das Jesus geboren ist
und das er uns Friede gibt, einen Frieden der die Welt uns nicht geben kann:

Jesus sagt: „Frieden hinterlasse Ich euch. Ja, meinen Frieden gebe Ich euch – einen Frieden, den euch niemand sonst auf der Welt geben kann. Deshalb seid nicht bestürzt und habt keine Angst!“         Johannes 14:27

Wir wünschen Euch eine gesegnete Weihnachtszeit, eine gute Zeit mit der Familie oder Freunden und viel Friede!!

Gott segne Euch/Dich
Familie Dreier

PS.:
In den kommenden Feiertagen werden wir einen ausführlicheren Bericht über die momentane Situation hier in Kambodscha geben….

 

Seite 1 von 6

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén

%d Bloggern gefällt das: